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Regionalliga West

Anif verliert Topduell zum Auftakt

Anif Kufstein Idrissou.jpg Krugfoto
Mohamadou Idrissou (li.) schenkte Anif zwei Treffer ein.

Der Ball rollt in der Regionalliga West nach langer Winterpause wieder. Zum Auftakt unterlag der USK Anif im Spitzenspiel gegen den FC Kufstein, ein ehemaliger Bundesliga-Profi traf gegen die Hofer-Elf doppelt. Der SV Seekirchen feierte einen zähen Auftaktsieg gegen Schlusslicht Langenegg, Grödig entschied das Salzburg-interne Duell gegen den SV Wals-Grünau für sich. Die Salzburger RLW-Partien im Überblick.

Idrissous Doppelschlag leitet Anifs Pleite ein

Im Duell Dritter gegen Vierter war der USK Anif gegen den FC Kufstein zunächst tonangebend. Nach einer halben Stunde ließ Felber nach Zia-Vorarbeit aus aussichtsreicher Position das 1:0 für die Hofer-Elf liegen. Kurz vor der Pause hatten dann Kapitän Rene Zia selbst die Möglichkeit, per Elfmeter seine Elf in Führung zu bringen, setzte den Strafstoß aber übers Tor (44.). „Kurz vor der Pause wäre es natürlich ideal gewesen, wenn wir in Führung gegangen wären. Aber kein Vorwurf an unseren Kapitän an der Stelle, das kann passieren“, sagte Anifs Co-Trainer Andreas Berktold im S24-Gespräch. Nach dem Seitenwechsel sei man dann nicht mehr so aggressiv und präsent gewesen, so Berktold. Kufstein nutzte das durch Ex-Bundesliga-Stürmer Idrissou (u.a. ehemals Kaiserslautern, Freiburg und Hannover 96) zweimal eiskalt aus. Der mittlerweile 39-Jährige tauchte zweimal links im Sechzehner auf und traf per Doppelschlag (52., 53.). „Er hat die zwei Chancen, die er im Spiel hatte, auch eiskalt ausgenutzt. Umsonst hat er nicht in der deutschen Bundesliga gespielt“, urteilt Berktold über den Angreifer. Kufstein erhöhte durch Mathias Treichl per Strafstoß auf 3:0 (73.), Marinko Sorda traf per Kopf (90.) kurz vor Schluss zum 1:3-Endstand aus Anifer Sicht. „Ankreiden lassen müssen wir uns, dass wir unsere großen Chancen in der ersten Hälfte nicht genützt haben. Wir müssen aggressiver und zwingender werden, dann kommen wir wieder in die Spur“, gibt sich Anifs Co-Trainer optimistisch.

Seekirchen bezwingt Kellerkind

Geglückt ist der Auftakt hingegen dem SV Seekirchen. Die Schriebl-Elf feierte über den FC Langenegg einen 2:0-Heimerfolg. Den besseren Start in die Partie erwischten aber die Gäste. „In der ersten Hälfte hatte Langenegg die besseren Chancen und hätte auch 3:0 führen können“, analysierte Obmann Anton Feldinger ehrlich. Die Hausherren taten sich lange schwer und fanden nicht ins Spiel. Entgegen des Spielverlaufes traf Philipp Stadlmann kurz vor der Pause nach schöner Einzelaktion zur Führung (44.). Nach der Pause fand Seekirchen besser ins Spiel, auch weil die Gäste aus Vorarlberg mehr riskierten und sich so mehr Räume boten. Bernhard Biribauer – zu diesem Zeitpunkt bereits mit Turban am Feld, nachdem er ein Cut über dem Auge erlitten hatte – traf nach der Pause zum 2:0-Endstand für Seekirchen (61.). Trotz der drei Punkte war Feldinger wenig angetan von der Leistung seiner Mannschaft. „Kämpferisch war es okay, aber vom Spielerischen her war das nichts. Wir waren zu ungenau und zu langsam im Spielaufbau. Auf uns wartet eine arbeitsreiche Woche.“ In der kommenden Runde wartet Topteam Anif.

Grödig gewinnt bei Bojceski-Debüt

Zum Einstand von Coach Miroslav Bojceski feierte der SV Grödig einen 2:0-Auswärtserfolg bei Wals-Grünau. Dabei hatte die Aigner-Elf früh in der Partie die Riesenchance auf die Führung. Nach Lukacevic-Foul im Strafraum parierte Grödig-Keeper Manuel Kalman den fälligen Strafstoß von Grünau-Kapitän Thomas Pertl. So fiel der erste Treffer der Partie auf der Gegenseite. Lukas Schubert wurde mit einem Pass in die Tiefe auf die Reise geschickt, im ersten Versuch scheiterte der Routinier zunächst, im Nachschuss traf er zum 1:0 für Grödig (26.). Mit der Führung im Rücken nahm Grödig mehr und mehr das Heft in die Hand. „Nach dem Seitenwechsel waren wir nicht mehr kompakt und aggressiv genug“, monierte Grünau-Coach Franz Aigner. So traf Luka Radulovic nach ruhendem Ball zum 2:0-Endstand für Grödig (81.). „Wir wollten mit einem Sieg ins Frühjahr starten, das ist uns gelungen. Natürlich haben wir noch Luft nach oben“, sagte Grödigs Sportlicher Leiter, Daniel Burgstaller, nach dem Spiel. Grünaus Trainer war nur teilweise zufrieden: „Wir können auf die Leistung der ersten Hälfte aufbauen, in der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr gut. Daher ist das 2:0 für Grödig am Ende hochverdient.“

Bravo Grödig. #rudisbuam schlagen den SV Wals Grünau auswärts 0:2. Tore durch Lukas Schubert und Luka Radulovic. #bravogrödig Unsere 1b verliert leider gegen den UFC Siezenheim mit 1:3.

Gepostet von SV Grödig am Samstag, 23. März 2019
(Quelle: SALZBURG24)

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