Jetzt Live
Startseite Unterhaus
Regionalliga West

Drei Grödig-Spieler im Spital

20. Runde im Überblick

Nicht nur das Salzburg-Derby gegen Seekirchen verlor Grödig am Freitag mit 2:0, sondern auch gleich drei Stammspieler. Für die Bojceski-Mannen endete der Fußball-Nachmittag im Unfallkrankenhaus Salzburg. Wir werfen einen Blick auf die 20. Westliga-Runde.

"Es war ein schwarzer Freitag für uns", brachte es Grödig-Trainer Miroslav Bojceski im Gespräch mit SALZBURG24 auf den Punkt. Es fing bereits in der dritten Minuten an, als die Flachgauer Defensive geschlafen hatte und Michael Aigner den Führungstreffer leicht machte.

Seekirchen souverän – Grödig lädiert

Mit der robusten Gangart von Bojceskis Ex-Klub Seekirchen kam Grödig die gesamte Spieldauer nicht zurecht. Die Schriebl-Crew fand mehr Torchancen vor und war insgesamt präsenter und im Angriff effektiver. Grödig indes musste auf Verletzungen von Bartu Aygün (Knöchelverletzung), Lukas Schubert (linkes Kniegelenk) und Faruk Zeric (Hand geprellt) reagieren. "Alle drei Spieler wurden ins Unfallkrankenhaus nach Salzburg zur Kontrolle gebracht", erklärte Bojceski.

Niederlage für #rudisbuam beim SV Seekirchen ... 2:0 für die Heimmannschaft. Kopf hoch Jungs, die nächsten Aufgaben warten bereits

Gepostet von SV Grödig am Freitag, 5. April 2019

Kuchl wartet im Landescup-Viertelfinale

Weitere Kontrollen werden über die Dauer der Ausfälle Aufschluss geben. Bei Schubert steht laut Bojceski ein MRI aus. Somit erhöhte sich das Grödig-Lazarett auf fünf Spieler: Mit Nazic und Radulovic, der einen Knorpelschaden im Knie hat, schrumpft der Grödig-Kader auf 13 Feldspieler. "In der englischen Woche mit Landescup gegen Kuchl und Liga-Spiel in Reichenau wird es extrem schwierig werden", erklärte der Coach, der bis zum Ende des Monats Gewissheit über die Vertragsverlängerungen der aktuellen Kaderspieler haben will. Erst dann will sich Bojceski gemeinsam mit Boss Christian Haas um Verstärkungen umsehen.

Grünau nach ruhenden Bällen eiskalt

Im zweiten Salzburg-Derby bezwang Wals-Grünau die Davare-Elf aus Bischofshofen mit 3:1. Zwei Treffer der Walser entstanden nach ruhenden Bällen. Das 1:0 köpfelte Michael Piljanovic (50.) nach einem Corner am ersten Pfosten ein, ehe Leon Marojevic (54.) für die Pongauer ausgleichen konnte. Auch Goalgetter Matthias Pichler, bei dem der Motor zuletzt etwas stotterte, durfte bei der erneuten Führung nach einem Eckball über seinen vierten Saisontreffer jubeln. Den 3:1-Endstand markierte Neuzugang Marcel Bernhofer in Minute 85. "Der Sieg geht völlig in Ordnung. Bischofshofen ist in Hälfte zwei nur ein Mal über die Mittellinie gekommen", sagte Grünau-Trainer Franz Aigner. 

Nachzügler Pinzgau verbuchte gegen starke Kufsteiner beim Heim-0:0 einen Zähler, während Anif in Hohenems mit 0:2 vom Feld ging. Matthias Felber (43.) und Simon Sommer (52.) trugen sich als Torschützen ein.

St. Johann fehlt erneut ein Knipser - Lürzer im Visier

Gegen den überlegenen Tabellenführer Dornbirn zu verlieren ist bei weitem keine Schande. Doch für St. Johann wäre am Samstag bei der knappen 0:1-Pleite mehr drinnen gewesen. "Dornbirn war stärker, da gibt es keine Diskussion", sagte Trainer Ernst Lottermoser, dessen Team allerdings gute Chancen auf den Ausgleich vorfand. Der Kopfball von Manuel Waltl wurde allerdings von der Linie gekratzt und Philip Volk hatte im Nachschuss das Visier nicht richtig eingestellt. "Fakt ist, dass wir eine brave Leistung absolviert aber in drei Spielen nur ein Tor erzielt haben." Im Sommer soll diese Stürmer-Lücke Golling-Knipser Mario Lürzer schließen. St. Johann hat mit Anif, Austria Salzburg, Bischofshofen und dem SAK allerdings starke Konkurrenten beim Werben um den Goalgetter. "Ich will mich in knapp zehn Tagen entscheiden", ließ Lürzer im S24-Gespräch wissen.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 18.07.2019 um 06:28 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/unterhaus/regionalliga-west-drei-groedig-spieler-im-spital-68480170

Kommentare

Mehr zum Thema