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Verkehrte Vorzeichen

St. Johann feiert Schützenfest, Austrianer Letzter

Pongauer reagieren auf Trainerkritik

St. Johann Krugfoto
St. Johann feiert in der Regionalliga West den ersten Sieg. (ARCHIVBILD)

Grenzenloser Jubel in St. Johann und Tristesse bei Austria Salzburg. Während am Samstag bei den Pongauern nach dem 6:1-Kantersieg in Dornbirn Partystimmung herrscht, hecheln die Violetten in der Regionalliga West (RLW) den eigenen Erwartungen hinterher.

Sankt Johann im Pongau, Salzburg

Beiden Salzburger Regionalliga-West-Vertretern gelang in vier Runden im Frühjahr kein Sieg. Während Austria Salzburg diese Negativ-Serie prolongiert, schrieben die Pongauer am Samstag erstmals an.

St. Johanns bislang größtes Manko in der RLW war die Chancenauswertung.

Kritik von St. Johanns Trainer trägt Früchte

Die Crew von Ernst Lottermoser legte in der fünften Runde jedoch den Hebel um und zeigte sich von ihrer Sahneseite. "Ich habe der Mannschaft klar und deutlich gesagt, was mich stört und auch teilweise heftige Kritik geäußert. Das haben wir uns aber gemeinsam ausgeredet und beschlossen, dass wir nur als Einheit etwas erreichen können", nannte St. Johann-Trainer Ernst Lottermoser gegenüber SALZBURG24 die Gründe für die Kehrtwende.

6:1! Pongauer schießen Dornbirn ab

Mit 6:1 schossen die Pongauer Admira Dornbirn aus dem eigenen Stadion. Stürmer Ellmer, der im Winter bei Zweitligist Amstetten ein Thema war, schnürte einen Dreierpack. Auch Sandro Djuric, Benjamin Ajibade und Yasin Yurrtas trafen.

"Das Spiel haben wir als eingeschworene Gemeinschaft gewonnen – einfach sensationell. Totgesagte leben länger", jubelte Lottermoser nach dem ersten Rückrundensieg.

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Gepostet von TSV Mc Donald's St. Johann am Samstag, 7. Mai 2022

Austria Salzburg sieglos Letzter

St. Johann hält somit nach fünf Partien bei sechs Zählern und belegt Rang drei. Der dezimierte SV Austria Salzburg ist indes nach der 0:3-Schlappe bei Liga-Favorit Schwaz weiterhin Sechster und Tabellenletzter.

"Uns haben acht Stammspieler gefehlt. Zudem hat uns in entscheidenden Situationen das Quäntchen Glück gefehlt", resümierte Austria-Coach Christian Schaider. Neben Christoph Bann, Marinko Sorda, Manuel Krainz (alle gesperrt), Gruber (verletzt) fehlte auch Leithammel Rene Zia mit einem Nasenbeinbruch. "Das kann wohl kein Team kompensieren", so Schaider weiter, der das komplette Mittelfeld umbauen musste.

Violetten fehlen wichtige Leistungsträger

Dennoch fanden die Maxglaner vor rund 1.000 Fans in den ersten 20 Minuten drei Hochkaräter vor, wussten diese aber nicht zu nützen. So warten die Violetten weiterhin auf den ersten Sieg und befinden sich in einer ersten Ergebniskrise.

Beim Rückspiel am Freitag in Schwaz bleibt die Herausforderung eine Mammutaufgabe. "Hoffentlich werden Gruber und Trkulja wieder fit", hofft der Trainer auf die Rückkehr seiner Stützen. Krainz und Sorda sind wieder fix mit von der Partie. Womöglich platzt der Knoten diesmal ausgerechnet als krasser Außenseiter.

(Quelle: SALZBURG24)

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