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RLW: Anif hat "Meister-Gen" wiederentdeckt

Die Zeiten, in denen die Regionalliga West von Anif und Grödig dominiert wurde, sind vorbei. Dornbirn sorgt für die Wachablöse an der Spitze und verweist den zweifachen Meister Anif mit vier Punkten Rückstand auf Rang zwei. Doch die Flachgauer haben ein Ass im Ärmel: Das "Meister-Gen"!

Wer nach dem Aufstieg in die Westliga prompt auf Rang zwei landet und in der Folge zwei Mal Meister wird, mit dem ist auch im vierten Jahr zu rechnen. Für viele Experten galt Anif als heißester Titelanwärter, doch ein Horror-Start warf die Elf von Trainer Thomas Hofer zurück.

Irre Anifer Aufholjagd

Bereits in Runde drei starteten die Anifer eine irre Aufholjagd. Aus den letzten acht Duellen wurden sieben gewonnen, nur das Derby gegen Seekirchen gingUnentschieden aus. Auch die Aufgabe gegen ein wacker kämpfendes Wals-Grünau gestaltete sich am Samstag zunächst schwerer als angenommen. Die Walser gingen nach der der Rückkehr einiger Leistungsträger durch Goalgetter Matthias Pichler gar in Front und mussten quasi mit dem Pausenpfiff durch Semir Gvozdjar den unglücklichen Ausgleich hinnehmen. "Wir haben uns nicht so schlecht verkauft, auch wenn wir gegen das beste Team der Liga gespielt haben", erklärte Grünau-Trainer Franz Aigner.

Unbändiger Siegeswille – "Meister-Gen" kommt zum Vorschein

In der Folge drehte Anif die Partie und zeigte in vielen Phasen sein wahres Gesicht. Zielstrebig und mit viel Ballbesitz drängte die Hofer-Elf auf die Führung, welche Christopher Bann in Minute 68 nach einem Stanglpass gelang. Unverkennbar war der unbändige Siegeswille bei Anif. "Die Mannschaft will immer gewinnen und gibt nie auf. Das zeichnet uns derzeit aus", sprach Hofer im Gespräch mit SALZBURG24 über das "Meister-Gen". Den 3:1-Endstand markierteMichael Prötsch, nachdem er Grünau-Goalie Florian Soder umkurvte. Der Weg auf Rang eins könnte noch ein langer werden. Satte vier Zähler ist Dornbirn vorne und hat noch kein Spiel verloren. Am 16. Spieltag trifft das Führungsduo vor der Winterpause im Liga-Hit aufeinander. "Wir wollen natürlich vorne dran bleiben. Mal schauen, was bis dahin herauskommt." Das "Meister-Gen" könnte im Titelrennen Trumpf werden.

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