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RLW: Pinzgau im Hoch - Anif mit nächster "Watschn"

Positive Bilanz für Pinzgau: Aus drei Spielen fuhren die Saalfeldener sieben Punkte ein. Krugfoto
Positive Bilanz für Pinzgau: Aus drei Spielen fuhren die Saalfeldener sieben Punkte ein.

Während Pinzgau Saalfelden im Abstiegskampf gegen Schlusslicht Langenegg "Big Points" sammelte, zauberte Anif daheim ein 6:0 auf den Rasen. Indes musste sich Seekirchen Leader Dornbirn beugen, während St. Johann Altach souverän bezwang und Wals-Grünau seit nun 60 Tagen auf einen Sieg wartet.

Im wohl wichtigsten Duell um den Klassenerhalt behielten die abstiegsgefährdeten Pinzgauer gegen den Letzten Langenegg die Nerven.

"Nochmal bitte": Pinzgau pocht auf Wiederholung

Aus den letzten drei Duellen heimste Pinzgau sieben Körndl ein und verlängerte die bislang längste ungeschlagene Serie in der Saison. Just gegen Langenegg erwischten die Saalfeldener einen Sahnetag. Vor allem durch Standards und im Konter war die Seiler-Crew brandgefährlich. Das 1:0 und 4:1 glich einer Kopie:Alessandro Ziegebediente Tamas Tandari (6., 88.), der gleich doppelt per Kopf zur Stelle war. Dazwischen tanztenLukas Moosmann(37.) und Ermin Hasic (54.) den Langenegg-Keeper aus.

"Wir haben ihnen das Spiel überlassen und auf schnelle Gegenstöße gelauert. Das ist uns voll aufgegangen", erklärte Franz Seiler im Gespräch mit SALZBURG24, der eine Wiederholung der Erfolgsserie pocht. "Grödig, Reichenau und Bischofshofen sind Gegner in unserer Reichweite, da wollen wir erneut sieben Punkte einfahren, dann haben wir einen guten Herbst absolviert."

4:1-Sieg! Da hatte Pinzgau-Trainer Franz Seiler einiges zu bejubeln. /Krugfoto Salzburg24
4:1-Sieg! Da hatte Pinzgau-Trainer Franz Seiler einiges zu bejubeln. /Krugfoto

Anif verteilt nächste Heim-"Watschn"

Die Derby-Pleite gegen Grödig steckte den Anifern noch tief in den Knochen. Gut, dass Lieblingsgegner Reichenau am Sonntag zum Kräftemessen in den Flachgau kam. Aus den letzten zehn Spielen konnte der zweifache Meister sieben für sich entscheiden und gab zudem heuer daheim nur drei Punkte her. Den Torreigen eröffneteSemir Gvozdjar(31.), eheRene Zia(55.) und Co. per Traumtore den 6:0-Endstand fixieren konnten. Dabei stachenzwei Kreuzeck-Tore (Zia und Sommer) und auch ein Danner-Lupfer heraus. "Es war gut, dass wir uns nach der Niederlage gegen Grödig sofort wieder zurückgemeldet haben", sagte Hofer, dessen Team auf Leader Dornbirn einen Rückstand von sieben Zählern aufweist.

Die Vorarlberger ließen beim 4:1-Erfolg auch gegen Seekirchen nichts anbrennen und prolongieren ihren Erfolgslauf: In 13 Spielen musste der (Fast-) Herbstmeister nur zwei Remis einstecken.

Mit seinem Kreuzeck-Schlenzer sorgte Anif-Kapitän Rene Zia für das sehenswerteste Tor gegen Reichenau. /Krugfoto Salzburg24
Mit seinem Kreuzeck-Schlenzer sorgte Anif-Kapitän Rene Zia für das sehenswerteste Tor gegen Reichenau. /Krugfoto

Wallner fehlt Grödig im Salzburger Keller-Derby

Hohenems forderte Grödig im ersten Abschnitt alles ab, war gar das bessere Team. Dennoch gelang Stürmer Petrit Nika mit seinem siebten Saisontor die Führung für die Flachgauer. Ausschlaggebend war die ideale Vorarbeit von David Hutter auf der rechten Seite, als er nach dem gewonnenen Eins-gegen-Eins-Duell per Stanglpass Nika bediente. Danach übernahm Grödig das Kommando, stellte sich beim Gegentreffer vonJan Stefanon(53.) jedoch alles andere als gut an.

Auch die Rückkehr des zwei Monate lang verletzten Ex-ProfisRobert Völkl änderte nichts am Ausgang der Partie. "Wir waren zu schüchtern und im Angriff fehlte uns die letzte Entschlossenheit", erklärte Grödig-Coach Mario Messner, dessen Team am Freitag im Salzburger Keller-Derby gegen Pinzgau auf Roman Wallner verzichten muss. In der 92. Minute musste der Routinier nach einer Ampelkarte das Spielfeld verlassen. "Das war völlig überzogen, sogar der Gegner hat zugegeben, dass es keine gelb-rote Karte war."

Pertit Nika schraubte gegen Hohenems sein Torkonto auf sieben Treffer hoch. /Krugfoto Salzburg24
Pertit Nika schraubte gegen Hohenems sein Torkonto auf sieben Treffer hoch. /Krugfoto

"Bombenverfassung" beschert St. Johann "Dreier" gegen Altach

Nach dem 5:4-Torfestival gegen Seekirchen legte St. Johann den Fokus auf die Defensive. Auch der Ausfall von "Stabilisator" Dusko Sakan fiel gegen Altachs Amateure nicht ins Gewicht, da Lukas Beran als idealer Ersatz aufzeigte. Laut Trainer Ernst Lottermoser hat die Defensive nicht einen Schuss der Gäste zugelassen. An vorderster Front war erneut auf die üblichen Verdächtigen Verlass: Stefan Scherer (8.) und Marco Grüll (90+3.) sorgten für viel Unruhe im Zentrum. "Marco befindet sich derzeit in einer Bombenverfassung und kann Spiele im Alleingang entscheiden", nannte Lottermoser einen Mitgrund für den 2:0-Sieg.

Wals-Grünau: 60 Tage ohne Sieg

Mit der 1:4-Pleite beim "Zweiten" Kitzbühel wartet Wals-Grünau seit bereits 60 Tagen auf den nächsten vollen Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Franz Aigner schoss sich mit Eigenfehlern erneut selbst ins Knie. "Das müssen wir abstellen, sonst kommen wir da unten nicht raus", weiß Aigner, wo der Hebel anzusetzen ist. Und das ausgerechnet gegen sein Ex-Team. Denn am Freitag gastieren die Pongauer beim Derby in Wals-Grünau.

Regionalliga West: 13. Runde

  • St. Johann Altach Amateure 2:0 (1:0)
  • Hohenems : Grödig 1:1 (0:1)
  • Dornbirn 1913 : Seekirchen 4:1 (2:0)
  • Kufstein : Bischofshofen 2:0 (1:0)
  • Anif : Reichenau 6:0 (1:0)
  • Wörgl : Schwaz 3:2 (0:1)
  • Kitzbühel : Wals-Grünau 4:1 (2:1)

Aufgerufen am 14.11.2018 um 09:31 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/unterhaus/rlw-pinzgau-im-hoch-anif-mit-naechster-watschn-60409528

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