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Regionalliga West

Salzburger Teams im Rückrunden-Check

Die Regionalliga West im Rückrunden-Check. SALZBURG24/Krugfoto
Für St. Johanns Julian Vincetic, Anifs Rene Zia und Grünaus Felix Ebner (v.l.n.r.) erfolgt am Wochenende der Startschuss zur Westliga-Rückrunde.

Kann Anif trotz Mega-Umbruchs an der Westliga-Spitze dran bleiben oder macht St. Johann dem zweifachen Meister doch noch den besten Salzburger Platz strittig? Und welche Rolle nehmen Bischofshofen, Pinzgau und Wals-Grünau im Abstiegsrennen ein? Diese und weiteren Fragen widmen wir uns im großen RLW-Rückrunden-Check.

Am kommenden Wochenende steht die Rückrunde der dritthöchsten Spielklasse im Westen am Programm – die auch gleichzeitig zur Abschiedstour von Anif-Trainer Thomas Hofer und der Regionalliga West wird.

Wie verdaut Anif den Mega-Umbruch?

Eine Woche vor dem Startschuss wurde der Abschied von Hofer und vier Anifer Leistungsträgern bekannt. Bevor allerdings Neo-Coach Raphael Ikache das schwere Trainer-Erbe antreten kann, stehen Kapitän Rene Zia (verlängerte seinen Vertrag) und Co 13 Partien bevor. Wenn das Team den Fokus trotz Umbruchs aufrecht halten kann, werden die Flachgauer nur schwer zu stoppen sein. Dafür ist die vorhandene individuelle Qualität und der unbändige Siegeswille bei den Spielern einfach zu hoch. Als erster Prüfstein kommt am Samstag Kufstein nach Anif, wo sich zeigen wird, wie das Team den bevorstehenden Umbruch verdauen wird.

Das gleicht einem Beben: Nach dem Abgang von Trainer Thomas Hofer muss Anif gleich vier bittere Abgänge verkraften. ????

Gepostet von SALZBURG24 am Donnerstag, 14. März 2019

Wer wird Salzburgs Nummer zwei?

Mit sechs Zählern hinter dem zweifachen Meister liegt St. Johann im Ranking um Salzburgs Nummer zwei in der Westliga auf der Pole-Position. Während die Lottermoser-Crew Rang fünf im Pongau-Derby gegen Bischofshofen mit Neo-Coach Johann Davare absichern will, bekommt es Seekirchen im Fernduell mit dem Tabellenletzten Langenegg zu tun und könnte Salzburger Schützenliste für das Sorgen-Trio leisten.

Wer klettert aus dem Keller?

Wegen der neuen Eliteliga wird es heuer keinen Westliga-Absteiger geben. Die Blöße, dennoch auf den letzten Platz zu landen, will sich sicherlich kein Salzburger Team geben. Der Fokus wird vermehrt auf die Entwicklung der jungen Wilden gelegt – Erfolgserlebnisse sollen dennoch eingefahren werden. Während Grödig mit Platz zehn im Niemandsland der Tabelle liegt, tümmeln sich Bischofshofen, Pinzgau und Wals-Grünau im Keller herum. Für die Saalfeldener kommt mit Leader Dornbirn gleich der erste Kracher in die neue Arena.

Grünau und Grödig bilden das zweite Salzburg-Derby in der 18. Runde. "Unseren Weg mit den jungen Spielern setzen wir weiter fort", sagte Grünau-Trainer Franz Aigner, der seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert hat. Sorgenfalten bereitet ihm der Schlüsselbeinbruch von Abwehrbollwerk Kevin Resch, der mindestens sechs Wochen fehlen wird. Indes erkämpfte sich der 17-jährige Alexander Lapkalo in der Vorbereitung einen Fixplatz als "Sechser" und erhält zum Rückrundenstart das Vertrauen seines Trainers.

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