Jetzt Live
Startseite Unterhaus
Tumulte in Straßwalchen

SAK-Aufstieg von Rudelbildungen getrübt

SAK, Christian Schwaiger Krugfoto
SAK-Präsident Christian Schwaiger erhebt nach dem fixen Aufstieg schwere Vorwürfe gegenüber dem SV Straßwalchen.

Eigentlich sollte der 2:1-Erfolg vom SAK 1914 mit dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga Salzburg zum Festtag werden. Doch Tumulte und Rudelbildungen trübten am Freitag das Duell mit Straßwalchen.

Es war nur eine Frage der Zeit, wann der SAK den Aufstieg fixieren wird: Mit 17 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz ist dem Liga-Krösus der Sprung nun auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. Das stand am Freitag nach dem Sieg bei Straßwalchen endgültig fest. Und eigentlich sollte der Fokus nach solch einem sportlichen Erfolg beim Feiern liegen. Doch es kam anders.

Gehässigkeiten zwischen SAK und Straßwalchen

Aber alles der Reihe nach: Auf dem Rasen ging es gleich zu Beginn flott hin und her. Die Heimischen wollten gegen die Nonntaler ihren Negativlauf von fünf Pleiten in Serie vergessen machen und waren dabei auf einem guten Weg: Sebastian Greisinger bediente mit einem Querpass Bernhard Lugstein (10.), der früh zur Führung des Außenseiters einnetzen konnte. Harte Duelle und Gehässigkeiten sollen in der Folge nach Strobls Elfmeter-Ausgleich und Jukic' 2:1-Endstand das Geschehen dominiert haben. 

Straßwalchen: Rudelbildung nach Spielende

"Ich war entsetzt, wie wir beschimpft worden sind. Von dem Hass einiger Funktionäre und Fans war ich etwas überrascht", erklärte SAK-Präsident Christian Schwaiger gegenüber SALZBURG24. Markus Chudoba, Straßwalchens sportlicher Leiter, kontert die Vorwürfe: "Es sollte jeder vor seiner eigenen Türe kehren, bevor Anschuldigungen verbreitet werden. Das respektlose Verhalten war von beiden Seiten nicht in Ordnung", sprach er die Rudelbildung nach dem Spielende an.

Szenen, die nach solch einem sportlichen Erfolg eigentlich nichts zu suchen haben. "Es wäre fast zur Rauferei gekommen, ich hoffe das Verhalten gegenüber unserem Verein ändert sich in der nächsten Saison. Davor wollen wir aber mit dem Meistertitel der Torte die Kirsche aufsetzen", will Schwaiger die Unruhen vergessen machen. Austria Salzburg lauert mit fünf Punkten Rückstand auf Ausrutscher der Fötschl-Elf, feierte am Samstag mit dem 4:2-Erfolg gegen Neumarkt ebenso den Aufstieg.

Für den künftigen Kader kümmerte sich bereits der neue sportliche Leiter Hans-Peter Berger, der Walter Larionows (berufliche Veränderung) auch in Zukunft ersetzen wird.

SAK-Kader für Regionalliga Salzburg

  • Tormänner: Hans-Peter Berger, Bernhard Hansen, Christian Steindl, Denis Lungu Bocean, Vlado Grabovica
  • Außenverteidigung: Elias Kircher, Simon Sommer, Josef Weberbauer, Michael Noggler, Mario Ganser
  • Innenverteidiger: Fabian Groiss, Marco Oberst, Markus Berger, Aygün Bartu
  • Defensives Mittelfeld: Robert Strobl, Thomas Gastager, Dennis Schmutz
  • Offensives Mittelfeld/Angriff: Danjel Vucanovic, Lukas Alterdinger, Julian Feiser, Eugen Rexhepi, Alexander Peter Jr., Philip Stadlmann, Ermin Hasic, Manuel Krainz, Benjamin Taferner, Christoph Kopleder, Mersudin Jukic, Daniel Raischl
(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 22.07.2019 um 05:40 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/unterhaus/sak-1914-fixiert-aufstieg-in-regionalliga-salzburg-70467721

Kommentare

Mehr zum Thema