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SAK 1914: So steht es um das Traumziel Profi-Fußball

"Wir wollen hinter Red Bull Salzburg die zweite Macht in Salzburg werden", lautet die Marschrichtung von SAK-Präsident Christian Schwaiger. Um das Traumziel Profi-Fußball zu realisieren, wird beim Salzburgligisten ein neues Flutlicht benötigt. Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger (SPÖ) und Schwaiger bringen Licht ins Dunkel.

Noch ist es auf der Anlage vom SAK 1914 nicht finster. Nimmt man die 20 Jahre alten Flutlichtmasten genauer unter die Lupe, könnte dieses Szenario aber früher oder später durchaus Realität werden. Für das Flutlicht soll es laut Schwaiger und Auinger nämlich keine Ersatzteile mehr geben.

650.000 Euro für neues SAK-Flutlicht

Bereits Ende September trafen sich Salzburgs Vizebürgermeister Auinger und SAK-Boss Schwaiger zum "Informationsaustausch". Da die Sportunion im Sportzentrum Mitte neben dem SAK als zweiter Untermieter ihr Zuhause hat, wurde beim ersten Gespräch auch Geschäftsführer Bernd Frey geladen. Fünf Monate später liegt dem Sport-Ressort der Stadt Salzburg ein Kostenvoranschlag vor. "Dieser beträgt etwa 650.000 Euro", ließ Auinger im Gespräch mit SALZBURG24 wissen. Sportlandesrat Stefan Schnöll (ÖVP) sei bereits von ihm informiert worden. Für heuer ist das Flutlicht jedoch nicht im Budgetplan verankert. "Wir werden aber schon einen Weg finden. Bis es notwendig ist, haben wir ja noch 1,5 Jahre", erklärte Auinger.

2019-02-21 13_15_06-57.093.181 (650×366).jpg SALZBURG24/Andonov
Bernhard Auinger, SPÖ Bürgermeisterkandidat, setzt sich für den Salzburger Sport ein.

Masterplan für SAK-Traumziel 2. Liga

Bis zur 2. Liga sei es noch ein weiter Weg, meint Schwaiger: "Ohne einen großen Sponsor wäre die Eliteliga das Höchste der Gefühle. Für die 2. Liga benötigt man für einen ordentlichen Betrieb rund 2,5 Millionen Euro." Ein Gäste- sowie Stehplatzsektor und Toiletten müssten die Nonntaler noch bereit stellen – wohl nur ein kleiner Baustein im großen Masterplan der Blau-Gelben.

Christian Schwaiger als Präsident beim SAK 1914. Krugfoto
Die starken Männer beim SAK: Präsident Christian Schwaiger (li.) und Trainer Andreas Fötschl.

SAK 1914 verlängert mit Andreas Fötschl

Sportlich läuft es für die Nonntaler wie am Schnürchen. Nach zehn Runden führen die Blau-Gelben die Tabelle in der Salzburger Liga an und streben einen Aufstieg an. "Wir sind sehr zufrieden und basteln weiter akribisch an der Weiterentwicklung des Vereins", erklärte Schwaiger, der am Trainersektor Positives zu berichten hat. "Wir haben mit Trainer Andreas Fötschl um ein Jahr verlängert, das freut mich sehr." Am Freitag geht es für die Fötschl-Elf nach drei Testsiegen über die Westligisten Wals-Grünau (4:1), St. Johann (1:0)und Bischofshofen (7:2) ins Trainingslager nach Slowenien.

Mit den Berger-Brüdern, Mersudin Jukic und Robert Strobl kann Schwaiger auch für kommendes Jahr planen. Von Nicht-Aufstiegsplatz vier beträgt der Respektabstand schon satte 13 Zähler.Verstärkungen könnten im Sommer dennoch dazu kommen. "Einige Spieler stellen aber unverschämte Forderungen, da spiele ich nicht mit", fügte der 46-jährige Hauptsponsor des Salzburgligisten an. Seine Firma HCS exportiert Autoersatzteile in die ganze Welt.

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