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Salzburger Liga

Abstiegskampf wird zum Privatduell

Strobl und Union Hallein zittern

Leyti Seck, Strobl Krugfoto
Für Trainer Leyti Seck läuft es bei Strobl nicht nach Wunsch. 

Sechs Runden vor Saisonende spitzt sich der Abstiegskampf in der Salzburger Liga zu einem Privatduell zwischen Strobl und Union Hallein zu.

Zum Rückrundenstart Ende März hingen mit Thalgau, Puch, Adnet und dem damaligen Letzten Bramberg vier weitere Teams im Keller fest. Sieben Runden später befreiten sich die Sorgenkinder von fast allen Abstiegsgedanken. 

Bramberg heimlicher Gewinner im Keller

Bramberg hatte mit nur zehn Punkten die schlechteste Ausgangsposition für die Rückrunde, steht nach 15 Zählern im heurigen Jahr und dem 1:0-Sieg am Samstag gegen Golling nun kurz vor dem Klassenerhalt und ist der größte Gewinner im Abstiegskampf.

Zwei Tennengauer im Vormarsch

Adnet, das Neumarkt nach einem Hubschrauber-Einsatz mit 1:0 bog, weist nun acht "Körndl" mehr als Schlusslicht Union Hallein auf. Auch beim zweiten Tennengauer Verein Puch sieht es mit sechs Punkten Vorsprung gut aus. Trainer Bogdan Tredag sprach die Misere offen an und nahm sein Team in die Pflicht. Es folgte die Trendwende: "Wir waren einfach sau schlecht. Nun können wir ein wenig aufatmen", erklärte der Coach die sieben eingeheimsten Zähler in drei Spielen in Folge an. Am Freitag wurde gar Straßwalchen auswärts mit 2:1 besiegt.

Ausgerechnet Joker Haipl, der den SK Adnet im Sommer verlässt, avancierte gegen TSV esbo Neumarkt nach einem Hubschrauber-Einsatz zum Helden.

Gepostet von SALZBURG24 am Samstag, 4. Mai 2019

Strobl mit Coach Seck in Krise

Auch Thalgau konnte nach dem Kellerduell gegen Strobl, das nach einem 2:1-Rückstand in Unterzahl gedreht hat, ein wenig durchschnaufen. Bei Strobl hingegen werden die Sorgenfalten immer tiefer. "Es läuft derzeit alles gegen uns, die Spieler sind verunsichert. Ich glaube aber, dass der Zusammenhalt uns da unten wieder herausführen wird", weiß Trainer Leyti Seck, dessen Team seit seiner Übernahme nur einen Punkt geholt hat.

Die Wolfgangseer haben allerdings die Karten noch selbst in der Hand, wollen den Vorsprung bis zur letzten Runde, wo es zum Krisen-Gipfel mit der Union kommt, ausbauen. "Vielleicht gelingt uns gegen die nächsten Gegner aus dem Mittelfeld die Negativserie zu stoppen", hofft Seck, der auf Spielmacher Michael Ebner aufgrund einer Knöchelverletzung verzichten muss. Die Union hat indes außer Fast-Aufsteiger SAK und Kuchl Gegner aus der unteren Tabellenregion.

SAK steht vor dem Aufstieg

"Es war ein besonderer Sieg", erklärte Andreas Fötschl nach dem 1:0-Triumph bei Zell am See. Da Austria Salzburg gegen Bürmoos mit 3:1 die Oberhand behielt, bleibt es beim Fünf-Punkte-Polster der Nonntaler. Mit 14 Zählern Vorsprung auf den vierten Rang ist dem SAK der Aufstieg in die Eliteliga kaum mehr zu nehmen und nur mehr reine Formsache. 

(Quelle: SALZBURG24)

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