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Zweiter Wechsel seit Winter

Eugendorf-Trainer schmeißt hin

Haslauer-Aus: Salzburgligist sucht erneut passenden Coach

Mario Haslauer, Eugendorf Krugfoto
Mario Haslauer hört in Eugendorf als Trainer auf. (ARCHIVBILD)

In nicht einmal fünf Monaten muss sich Salzburgligist Eugendorf erneut nach einem neuen Trainer umsehen. Mario Haslauer schmeißt noch vor der 20. Runde das Handtuch. Golling ist neuer Erster.

Eugendorf

Nach knapp fünf Monaten steht Eugendorf vor einem Trainer-Dilemma. Im November wurde Arsim Deliu, der jüngst Puch absagte, vor die Türe gesetzt. Nun steht erneut ein Wechsel ins Haus.

Arsim Deliu, Eugendorf Krugfoto
Eugendorf trennt sich von Trainer Arsim Deliu. (ARCHIVBILD)

Eugendorf entlässt Cheftrainer

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Haslauer hört in Eugendorf auf

Wie SALZBURG24 erfahren hat, informierte am Freitagabend Haslauer den Eugendorfer Vorstand von seiner Entscheidung. "Es sind persönliche Gründe, warum ich aufhöre. Mehr möchte ich dazu nicht sagen", sagte der scheidende Trainer am Samstag gegenüber S24. Auch Ivan Pecaranin hört mit sofortiger Wirkung auf.

Haslauer wird trotz seines Abschieds als Trainer weiterhin Mitglied des Klubs bleiben.

Zwei Spieler als Interimstrainer

Den 20. Spieltag gegen Hallwang musste der Titel-Mitfavorit ohne den im November bestellten Coach absolvieren. An der Seitenlinie standen die beiden Routiniers Wolfgang Suppan und Daniel Reischl.

Die Tabelle der Salzburger Liga nach 20. Runden. ⚽️

Gepostet von Salzburger Liga am Samstag, 30. April 2022

Während der angeschlagene Kapitän Suppan zudem auf der Bank Platz nahm, konzentrierte sich Reischl im Derby nur auf den Job als Übungsleiter. Hallwang, das den Eugendorfern in der Hinrunde (1:0) bereits die erste Niederlage hinzufügte, siegte mit 2:0.

Reischl leitet Geschicke

"Es gibt persönliche Gründe, die nichts mit dem Fußball zu tun haben. Für uns kam es sehr überraschend, aber es hilft nichts. Es gibt wichtigere Dinge im Leben", erklärte Eugendorfs Sportchef Marco Wuppinger.

Reischl wird den Klub vorerst interimistisch betreuen.

Seidl trifft gegen Ex-Klub

Ausgerechnet Georg Seidl, der bei den Eugendorfern aussortiert wurde, leitete den Sieg im prestigeträchtigen Derby per Kopfballtreffer ein. Constantin Resch (90.), der weiterhin in Hallein auf der Wunschliste steht, besorgte den 2:0-Endstand. Somit fehlen den Flachgauern im Titelrennen sechs Zähler auf das Führungstrio.

Ernemann hört auf – Niedermüller fraglich

Bei den Flachgauer, bei denen, wie berichtet, Christof Kopleder Richtung Puch (Sportdirektor) abwandert, kommt weiterhin keine Ruhe rein. Neben dem Knipser verliert Eugendorf auch Routinier Simon Ernemann, der im Sommer seine Schuhe an den Nagel hängt.

Grödig, Miroslav Bojceski Krugfoto

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Hinter Thomas Niedermüller steht weiterhin ein großes Fragezeichen. Regionalligist Grödig angelt nach dem Mittelfeldspieler, soll sich laut S24-Informationen allerdings eine Absage eingefangen haben.

Hallein mit Remis – Golling erstmals Erster

Da Leader Hallein daheim gegen Neumarkt nicht über ein 0:0 hinauskam, lacht erstmals ein anderes Team von der Spitze. Die Salinenstädter vergaben vier Hochkaräter. Vor allem David Reichinger fand beim torlosen Remis in der 86. Minute per Strafstoß die größte Chance vor, scheiterte aber am starken Neumarkter Schlussmann Fabio Gruszka.

 

Golling siegte in Straßwalchen, das sich trotz Trainerwechsels weiterhin im Sturzflug befindet, mit 2:0 und bejubelte die Premiere auf der Tabellenführung. Abermals sorgen Lukas Brückler und Eric Mitterlechner für klare Verhältnisse.

Ex-Berndorf-Coach Michael Graf, der Straßwalchen bis Saisonende trainiert, konnte die neunte Liga-Pleite nicht verhindern.

Drei Tennengauer an der Spitze

Weil Adnet auch in Siezenheim mit 2:0 siegte, haben alle drei Tennengauer Vereine 41 Zähler am Konto und sind punktegleich an der Spitze.

Bei den Marmorstädtern traf Kapitän Florian Widl, der neben Torjäger Patrick Sparber in Grödig Thema sein soll, per Elfmeter. Widl hat nach S24-Informationen seinen Vertrag bei den Tennengauern verlängert. Mahmud Ali Mahdy machte bei den heimstarken Siezeheimern in der Nachspielzeit alles klar.

Unter Neo-Trainer Thomas Heissl fing sich Adnet in sieben Partien erst zwei Treffer ein, gewann dabei sechs Duelle.

(Quelle: SALZBURG24)

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