Jetzt Live
Startseite Unterhaus
Salzburger Liga

Titel-Duett und Gerangel um Elite-Ticket

Salzburger Liga: Rückrunden-Check SALZBURG24/Krugfoto
Kuchl (Christian Kaind und Micha Geley/rot), Austria Salzburg (Resul Omerovic/violett) und SAK (Julian Feiser/gelb) kämpfen um den Ausftieg in die Eliteliga.

Meisterlich wird in der Salzburger Liga wohl nur in der Stadt gefeiert. Insgesamt können diese Saison gleich drei Clubs das Sprungbrett in die neue Eliteliga nützen. Im Keller hingegen wird aufgrund der Liga-Reform nur ein Schleudersitz vergeben. Am Freitag folgt der Startschuss zur Rückrunde.

Der SAK 1914 und Austria Salzburg spielen in der höchsten Amateurliga des Bundeslandes ihr eigenes Duett. 13 bzw. elf Zähler beträgt der Vorsprung auf die punktegleichen Verfolger – gar 18 auf einen Nicht-Aufstiegsplatz.

Salzburger Liga: Städtisches Duett um Meistertitel

Im Konzert der "Großen" werden sich die beiden Stadtvereine den Meistertitel ausspielen. Alles andere würde einem Fußball-Wunder und für den SAK einer rabenschwarzen Rückrunde gleichen. "Keine Diskussion, für uns zählt nur der Meistertitel", sagte SAK-Präsident Christian Schwaiger im Gespräch mit SALZBURG24, dessen Team mit den Neuzugängen Taferner (Seekirchen) und Noggler (Steyr) alle Testpiele gewinnen konnte und am Samstag gegen den Letzten Bramberg für Furore sorgen will.

Die Austria hingegen kann befreit aufspielen und an vier Spieltagen in der Rückrunde auf die Ergebnisse der Nonntaler nachlegen. "Das kann ein positiver sowie negativer Druck sein. Aber wir schauen nicht auf den SAK, der ist so und so das Maß aller Dinge", sagte Austria-Trainer Christian Schaider, der ausgerechnet gegen Golling in die Rückrunde starten muss. Die Tennengauer fügten Violett die einzige Niederlage zu – im Winter-Trainingslager hausten zudem beide Clubs gar im selben Hotel. Der Spionage-Akt war also vorprogrammiert.

Austria Salzburg gegen SAK 1914 SALZBURG24/Krugfoto
Robert Strobl (SAK/li.) und Matthias Öttl (Austria Salzburg/re.) treffen Mitte April aufeinander.

Gerangel um Eliteliga-Ticket

Auch der dritte Rang reicht im Endklassement für einen Aufstieg in die nach 24 Jahren wieder auferstandene Eliteliga. Neumarkt und Kuchl belegen mit 31 Zählern die Pole-Position und haben im Gerangel um das Eliteliga-Ticket die besten Karten. Während die Wallerseer ihre Vorbereitung ohne Pleite abschlossen, kam auch das "Talente-Werkl" im Tennengau immer besser in Fahrt. Gegen Seekirchen (0:0) und St. Johann (2:1-Pleite) bewiesen die Helmlinger-Boys bereits ihre Reife. Am Sonntag im Derby gegen Puch müssen Zschock und Co im ersten Pflichtspiel des Jahres ihre Form nur noch bestätigen.

Fast das gesamte Mittelfeld rund um Straßwalchen und Zell am See lauern auf Umfaller der beiden Drittplatzierten. Mickrige fünf bzw. sieben Punkte gilt es im Gerangel auf das "Lucky-Looser-Ticket" wett zu machen.

Trio in Abstiegsnot

Im Keller muss neben Bramberg auch Union Hallein und Puch um die Ligazugehörigkeit zittern. Doch auch Strobl und Thalgau können mit einer Negativ-Serie in den Abstiegsstrudel geraten. Der erste Krisen-Gipfel steigt bereits Ende März, wo Bramberg gegen Thalgau zu einem vorentscheidenden Duell avancieren könnte.

Aufgerufen am 19.04.2019 um 06:17 auf https://www.salzburg24.at/sport/fussball/unterhaus/salzburger-liga-gerangel-um-aufstieg-in-eliteliga-67588297

Kommentare

Mehr zum Thema