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"Planen zweigleisig"

Leader Hallein rüstet sich für Regionalliga-Aufstieg

Salzburgligist basteln an neuem Kader

Hallein, Puch, Wintersteller Adi Aschauer
Der UFC Hallein richtet den Blick neben dem Titelkampf bereits in die Zukunft. (ARCHIVBILD)

Die verbleibenden sieben Runden in der Salzburger Liga versprechen Spannung pur. Nach dem dreifachen Führungswechsel am 19. Spieltag meldete sich Leader Hallein nach der Derby-Klatsche mit einer starken Vorstellung am Sonntag gegen Bramberg mit einem Sieg eindrucksvoll zurück.

Hallein

Tennangauer-Trio im dreifachen Wechsel: Zuerst Adnet, dann Golling und nach dem Abschluss der 19. Runde nun doch wieder Hallein. Drei Klubs durften am Wochenende den Sonnenplatz genießen.

 

Auf Halleins Derby-Schmach folgt starke Leistung

Erstmals gaben die Salinenstädter das bislang gebuchte Fix-Ticket für den Aufstieg und Rang eins an Konkurrenten ab – jedoch nur kurzfristig. Denn am Sonntag trat die Elf von Trainer Eidke Wintersteller mit drei "Körndln" die Heimreise aus Bramberg an. Gegen die Pinzgauer konnte die Derby-Schmach (1:6 gegen Golling) mit einem 2:0-Triumph vergessen gemacht werden. "Das war einer unserer besten Saisonleitungen, die Mannschaft war richtig stark drauf", resümierte der Coach gegenüber SALZBURG24.

Unter den aktuellen Umständen war uns der @UFC Hallein doch zu groß. Leider verlieren wir das heutige Heimspiel mit 2:0 gegen den aktuellen Tabellenersten.

Gepostet von TSU Bramberg am Sonntag, 24. April 2022

Hallein, Golling, Salzburger Liga Adi Aschauer
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Stürmer-Duo des Leaders verletzt raus

Doch der Start in die Partie verlief alles andere als optimal: Kapitän Christopher Mayr wurde nach einem rüden Foulspiel und Verdacht einer Knöchelverletzung ausgetauscht. Sein Ersatzmann Christoph Kendler (17.) traf nur vier Minuten nach seiner Einwechslung zur 1:0-Führung. Nachdem Keeper Josef Stadlbauer, der am Montag erstmals Vater wurde, mit guten Reflexen sein Team vor dem Ausgleich bewahrt hatte, setzte David Reichinger (65.) die Pinzgauer schachmatt. Torschütze Kendler wird die kommenden zwei Wochen fehlen. Der Offensiv-Geist brach sich nach einem Zweikampf den äußeren Handballen am linken Arm.

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Mit Alic und Siller zu alter Stärke

Die beiden offensiv agierenden Nindl-Brüder von Bramberg konnten von Michael Tanzberger und Co unter Kontrolle gebracht werden. Speziell die Rückkehr von Halleins Mittelfeld-Achse Adil Alic und Christoph Siller tat dem Tabellenführer gut. "Wir können schon ein paar Ausfälle kompensieren, aber wenn uns diese zwei Stützen gleichzeitig ausfallen, wird es extrem schwer", betonte Wintersteller.

 

Mit zwei Punkten Vorsprung geht Hallein in die restlichen sieben Runden und muss für zwei Ligen planen. "Unser Fokus liegt ganz klar auf die nächsten Hürden am Platz. Wir haben alles in der eigenen Hand und konzentrieren uns nur auf uns", hantiert Halleins sportlicher Leiter David König mit berühmten Floskeln.

Neues Spieler-Quartett im Fokus

Auch wenn König betont, dass es bislang keine Vertragsgespräche mit potenziellen Neuzugängen gab, rüstet sich der Klub bereits für den möglichen Regionalliga-Aufstieg. Nach SALZBURG24-Informationen ist der Führende mit Ex-Anifer Martin Hartl (derzeit in Kitzbühel), den Resch-Brüdern aus Hallwang sowie Adrian Wagner – ebenso aus Hallwang – im engen Austausch.

Die Tabelle der Salzburger Liga nach dem Abschluss der 19. Runde. ⚽️

Gepostet von Salzburger Liga am Montag, 25. April 2022

"Freilich müssen wir zweigleisig planen, jedoch haben wir bislang mit keinem externen Kicker gesprochen. Wichtig wird, dass wir unseren Kader zusammenhalten und dann gezielt Verstärkungen an Land ziehen", erklärt König die Prioritätenliste.

 

Neben neuen Spielern ist auch ein neuer Naturrasen hinter dem Heimtor auf der Wunschliste der Tennengauer. Diesbezüglich führt der Verein bereits Gespräche mit der Stadt-Politik. "Wir brauchen noch einen Rasenplatz, da 180 Kinder und zwei Kampfmannschaften auf Dauer nicht auf einem Kunstrasen trainieren können", sagte König. Halleins nächste Prüfstein ist am Samstag Neumarkt, das Hallwang mit 2:1 bog.

Hallein, Puch, David König, Helmuth Wasserbacher, Werner Brabec Adi Aschauer
Halleins Führungsetage plant die Zukunft: David König (sportlicher Leiter), Helmuth Wasserbacher (Obmann) und Werner Brabec (sportlicher Leiter) im Bild v. li. n. re. (ARCHIVBILD)

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Bei einem anderen Tennengauer Klub ist indes ein Trainer Geschichte. Wie bereits am Samstag exklusiv berichtet, schmeißt Schlusslicht Puch nach internen Differenzen Bernhard Huber raus.

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Gepostet von FC Puch am Sonntag, 24. April 2022

Salzburger Liga: 19. Runde

  • SK Adnet : FC Puch 2:0 (1:0)
  • TSV Neumarkt : UFC SV Hallwang 2:1 (1:1)
  • FC Bergheim : SV Straßwalchen 2:1 (0:0)
  • SC Golling : UFV Thalgau 4:2 (3:1)
  • USC Eugendorf : SV Bürmoos 2:2 (1:2)
  • UFC Altenmarkt : UFC Siezenheim 2:3 (0:1)
  • TSU Bramberg : UFC Hallein 0:2 (0:1)
(Quelle: SALZBURG24)

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