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Salzburger Liga

Tops und Flops der 10. Runde

Eugendorf macht mit dem sechsten Sieg in Folge halbes Dutzend voll. Indes strauchelt Titelkandidat Neumarkt bei Union Hallein, während mit Hallwang der zweite Nachzügler im Tabellenkeller Plätze gut machen. Die Tops und Flops der 10. Salzburger Liga-Runde.

Auch Bergheim konnte Leader Eugendorf am Samstag nicht das Wasser reichen. Die Crew von Trainer Arsim Deliu feierte gegen den Aufsteiger einen ungefährdeten 4:1-Erfolg.

TOPS: Eugendorf marschiert weiter

Schon zu Saisonbeginn machte Deliu keinen Hehl aus der Favoritenrolle. "Wir wollen oben mitspielen und mehrere gute Serien starten", gab er vor dem Liga-Start im Gespräch mit SALZBURG24 zu Protokoll. Und sein Team setzte nach zehn Runden die Vorgaben bislang nahezu makellos um. Bis auf den 5:3-Ausrutscher in Thalgau fand kein Team ein Rezept gegen den Tabellenführer. "Das war eine disziplinierte Leistung gegen stabile Bergheimer", analysierte Deliu, dessen Team mit 33 Treffern nach sechs Siegen en suite die Torfabrik der Liga ist. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger Adnet, der gegen Bramberg mit 4:0 siegte, beträgt nun fünf Zähler.

Bergheim, Eugendorf Krugfoto
Mit dem 4:1-Erfolg gegen Bergheim (blau) führt Eugendorf die Salzburger Liga-Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung an.

Hallwang mit erstem "Dreier"

Zehn Spiele hat Aufsteiger Hallwang mit Neo-Trainer Patrick Schöberl auf den ersten Liga-Erfolg warten müssen. Just gegen Thalgau, das Franz Mrkonjic und Lukas Kurz verletzungsbedingt verlor, traf Joker Safet Orascanin zum 3:2-Sieg. Auch ohne die Stammkräfte Ploner, Neureiter und Kauba durfte die Schöberl-Crew zum ersten Mal nach einem "Dreier" richtig durchatmen. Da Schlusslicht Puch nach der 3:1-Pleite in Bürmoos weiterhin bei einem "Körndl" hält, vergrößerte Hallwang den Vorsprung auf drei Zähler.

FLOPS: Neumarkt scheitert an "Kellerkind" Union Hallein

Nachdem Neumarkt in den vergangenen drei Saisonen jedes Mal um einen Rang den Sprung in die Westliga verpasste, setzten die Flachgauer auch heuer wieder zur "Mission Aufstieg" an. Nach zehn Spieltagen und Rang fünf mit 18 Punkten setzte nach der Schlappe bei "Kellerkind" Union Hallein Ernüchterung ein. "Wir haben kaum Charakter gezeigt. Es werden Konsequenzen folgen", haderte Trainer Tomislav Jonjic nach der 3:1-Niederlage bei den Tennengauern. Die Halleiner erwiesen sich mit konsequenter Defensivarbeit und "Doppelpacker" Udo Oberauer als harte Nuss. "Wir machen das in der Defensive ganz gut und schalten bei Ballgewinn schnell um", erklärte Hallein-Trainer Eidke Wintersteller das Erfolgsrezept der Salinenstädter. Die Halleiner zählten vor dem Saisonstart noch als Abstiegskandidat Nummer eins, mauserten sich nach fünf ungeschlagenen Runden und drei Siegen mit nur zwei Gegentreffer zum "Riesentöter".

Bramberg auswärts von der Rolle

Mit nur zwei Zählern in der Fremde ist die Misere von Bramberg schnell erklärt. Schielten die Pinzgauer zum Start noch auf die Top-Fünf, muss die Elf von Trainer Tamas Arnoczki nun kleinere Brötchen backen. Nur zwei Siege und zwei Unentschieden konnten die Bramberger bislang verbuchen und kamen auch in Adnet nicht so richtig in die Gänge. Gegen den Zweitplatzierten nutzten die Pinzgauer ihre Chancen nicht und wurden beim 4:0 von den Tennengauern eiskalt erwischt. "Uns geht der Knopf in der Offensive einfach nicht auf", sagte Bramberg-Obmann Martin Innerhofer.

(Quelle: SALZBURG24)

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