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Salzburger Liga

Tops und Flops der 11. Runde

Eugendorf bleibt in der Salzburger Liga das Maß aller Dinge. Während nur noch das Überraschungsteam Adnet mit dem Leader Schritt hält, fiel Neumarkt erneut um. Im Keller feierte indes Puch den ersten Heimsieg, während Bramberg gegen Bergheim etwas durchschnaufen kann. Die Tops und Flops der 11. Runde.

Mit dem 3:0-Triumph gegen Union Hallein feierte Tabellenführer Eugendorf den siebten Sieg in Serie. Die Crew von Trainer Arsim Deliu enteilte nahezu der gesamten Konkurrenz und könnte mit einer ähnlich anhaltenden Serie den Titelkampf schon vorzeitig entscheiden.

TOP: Eugendorf baut Mega-Serie aus

Am Freitag beendeten die Flachgauer die seit fünf Spielen bis dato unbesiegten Salinenstädter. Mit schnellen Kombinationen und Seitenverlagerungen bestimmten Torschütze Marco Thaller und Co das Spielgeschehen fast nach Belieben. Hallein strahlte nur im Konter Gefahr aus und musste nach einer rüden Attacke von Wolfgang Suppan Flügelzange Zeljko Crnogorcevic mit einer Rissquetschwunde ins Krankenhaus bringen. Beim Stand von 2:0 verabsäumte es das Halleiner Sturmduo – Christopher Mayr und Alexander Diaz – den Anschlusstreffer zu erzielen. Zwei Mal verhinderte zudem das Aluminium einen Hallein-Treffer.

Als Thomas Niedermüller (76.) zum 3:0 traf, war der Deckel drauf. "Wir haben es in vielen Phasen gut gemacht. Hallein ist schwer zu bespielen und hat im Konter enorm viel Tempo", erklärte Deliu im Gespräch mit SALZBURG24. Da Verfolger Adnet in Thalgau überzeugend mit 4:1 gewann, bleibt der Fünf-Punkte-Vorsprung aufrecht.

Erster Pucher Jubel nach 140 Tagen

Saisonübergreifend konnte Puch seit 13 Partien keinen vollen Triumph mehr einfahren. Dass das Schlusslicht doch noch siegen kann, bewies das Team von Francesco Parrillo am Samstag gegen Altenmarkt. Die Tennengauer drehten nach dem 1:0 von Altenmarkts Stoßstürmer Branko Bozic gar das Spiel. Mit der Einwechslung vom wiedergenesenen Danijel Tosic und dem Kopfball-Ausgleich von Abwehrboss Borislav Petrovic (61.) setzten die Youngsters Florian Vogl und Tobias Suppik noch zwei weitere Tore drauf. Der Jubel nach 140 sieglosen Tagen kannte daraufhin keine Grenzen. "Die Spieler haben sich aufgerieben und alles gegeben. Die Aufstockung auf vier Trainings pro Woche hat sich ausgezahlt", strahlte Parrillo, dessen Team Obmann Peter Weidisch den 69. Geburtstag versüßte.

Puch, Altenmarkt Krugfoto
Puch (schwarz) feierte in der 11. Salzburger-Liga-Runde gegen Altenmarkt den ersten Saisonsieg.

FLOPS: Hallwangs Sargnagel bleibt die Defensive

Aufsteiger Hallwang hat sich den Saisonstart sicherlich anders vorgestellt. Nach einem Umbruch im Sommer mit Abgängen einiger Leistungsträger finden die Schöberl-Boys einfach nicht in die Spur. Adil Alic und Co spielen zwar oft gefällig mit, bringen sich aber im Endeffekt mit leichten Abwehrfehlern selbst um die Früchte. So auch am Samstag gegen Golling. Bei der 5:1-Schlappe fielen die Gegentore nach Eigenfehlern, welche die Tennengauer mit vier verschiedenen Torschützen eiskalt ausnutzten. Der Vorletzte spürt nach Puchs Premierensieg nun den Atem des Schlusslichts. Beide Teams halten vor dem "Keller-Showdown" in zwei Wochen bei vier Zählern. Ein Krimi ist nahezu schon vorprogrammiert.

Neumarkt strauchelt erneut

Bereits nach elf Runden sieht es danach aus, als ob sich Neumarkt aus dem Titelkampf verabschiedet hat. Die Mannen von Trainer Tomislav Jonjic kamen auch gegen Bürmoos nicht über ein Unentschieden hinaus. Der "Remis-König" der Liga hält wie Bergheim bei vier Punkteteilungen und hinkt schon mit neun Punkten Rückstand Top-Favorit Eugendorf hinterher. Gegen Bürmoos schwächte sich das Team rund um Torschütze Christoph Hübl selbst.

Zunächst musste Hasan Acar nach einem Rot-Foul das Feld verlassen, ehe eine vermeidbare Attacke im Strafraum und der fällige Elfmeter – den Mario Switil verwertete – in die Kategorie "unnötig" fielen. "Wir machen uns das Leben immer selber schwer. Die Fouls waren vermeidbar", ärgerte sich Jonjic, dessen Team am Freitag gegen Eugendorf die wohl letzte Titel-Chance wahrnehmen will.

(Quelle: SALZBURG24)

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