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Salzburger Liga

Tops und Flops der 14. Runde

Im ersten Rückrunden-Spieltag der Salzburger Liga fertigte Bürmoos mit einer 6:0-Packung Straßwalchen ab. Indes klopft Golling nach einem knappen Derby-Sieg gegen Union Hallein an die Top-Teams an, während Nachzügler Hallwang erstmals ohne Gegentor blieb und Neumarkt Thalgau klar mit 4:0 besiegte.

Das Highlight der 14. Runde war unumstritten der Kantersieg der Kletzl-Crew aus Bürmoos gegen "Wundertüte" Straßwalchen. Dieses Duell versprach zum Liga-Auftakt schon Spektakel pur. Damals drehten furiose Straßwalchener einen 4:2-Rückstand in einen 5:4 noch um. Nun gelang die Revanche.

TOPS: "Sechser-Tragerl" als Revanche

Gegen Eugendorf musste Straßwalchen bei der 7:0-Niederlage schon eine gehörige Tracht Prügel einstecken. Nun beglich auch Bürmoos die offene Rechnung. Und das mit einem wahren Feuerwerk. Bernhard Arbinger und Mario Bergmüller machten jeweils mit einem Doppelpack bis zur 59. Minute bereits alles klar, ehe Lazar Ugrinovic und Tobias Messner den Kantersieg und das "Sechser-Tragerl" perfekt machten.

"Das war teilweise aus einem Guss und perfekt zu Ende gespielt", jubelte Kletzl, dessen Team mit 18 Zählern nun im gesicherten Mittelfeld rangiert. Straßwalchen hat mit einem Torverhältnis von -10 als Fünfter nur zwei Punkte Rückstand auf den Dritten Zell am See, das Bergheim daheim dank des Goldtreffers von Simon Viertler (6.) bezwingen konnte.

Golling klopft oben an

Das ging gerade noch einmal gut für Golling: Während die Buck-Crew von Beginn an Dominanz und Spielkontrolle demonstrierte, haderten Liga-Topscorer Mario Lürzer und Co. im Abschluss an einem alten Leiden. "Wir müssen an der Chancenauswertung arbeiten, brauchen einfach zu viele Versuche, um zu treffen", analysierte Trainer Buck. So wurde es nach der 2:0-Führung durch Lukas Brückler (22.) und dem 13. Saisontreffer von Mario Lürzer (45.) schlussendlich noch einmal eng. Henry Diaz (46.) verwandelte einen Elfmeter, während Christopher Mayr (70.) das Spiel in der Endphase noch einmal spannend machte. 

Golling konnte sich schlussendlich doppelt bei Matchwinner Florian Dygruber bedanken: In Minute 74 köpfte er nach einem Vurbic-Eckball wuchtig ein. Und quasi mit dem Schlusspfiff rettete der Rechtsverteidiger einen Feckter-Freistoß in höchster Not von der Torlinie. "Es war ein verdienter Sieg und erneut ein Schritt in die gewünschte Richtung", hielt Buck fest. Die Gollinger sind nun mit einen Zähler Rückstand auf Zell am See Vierter.

????Heimsieg gegen Union Hallein ???????? Unsere KM gewinnt mit 3:2 (2:0) gegen Union Hallein! Tore: ⚽️ Brückler Luki (22’) ⚽️ Lürzer (45’) ⚽️ Dygruber (74’) #gemeinsamstärker #gialloblu #SCGUNI #Heimsieg

Gepostet von SC Raika Golling am Samstag, 2. November 2019

FLOPS: Altenmarkt auf heimischen Kunstgrün harmlos

In sieben Heimpartien verließ Altenmarkt nur zwei Mal das heimische Kunstgrün als Sieger. Die einzigen Heimsiege verbuchten die Eder-Boys dabei gegen Nachzügler Union Hallein (3:0) und Thalgau (4:0) allerdings relativ deutlich. Gegen den Vorletzten Hallwang taten sich die ansonsten spielerisch gute gelaunten Pongauer allerdings schwer – und das trotz 40-minütiger Überzahl. "Uns gelingt einfach kein Treffer mehr", haderte Altenmarkts sportlicher Leiter Peter Mauch. Hallwang indes zeigte sich diesmal in der Defensive ohne Solospitze Daniel Ripic stark verbessert und verteidigte speziell die vielen Standards der Pongauer mit Bravour.

Thalgaus Misere nimmt kein Ende

Nachzügler Thalgau kommt einfach nicht mehr in Tritt. Auch die überstandene Verletzung von Goalgetter Franz Mrkonjic und der Trainerwechsel vor knapp drei Wochen leiteten keine Trendwende ein. Gegen Neumarkt verloren der Drittletzte klar mit 4:0 und wartet nun seit sieben Spielen (davon sechs Niederlagen) auf einen vollen Erfolg. Da Tabellenführer Eugendorf beim 1:1 in Bramberg Federn ließ, ist Neumarkt nun wieder im Titelrennen mit dabei. Nach Treffer von Raimund Friedl (1.), Bernhard Pecho (18.), Christoph Hübl (33.) und einem Eigentor von Thalgaus Alexander Madlmayr verkürzten die Jonjic-Mannen den Rückstand auf sieben Zähler. 

(Quelle: SALZBURG24)

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