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Salzburger Liga: Tops und Flops der 15. Runde

Während SAK und Austria Salzburg der Konkurrenz an der Spitze enteilen, verschafft sich ein Keller-Trio in der Salzburger Liga nach Glanzleistungen etwas Luft. Die Tops und Flops der 15. Runde im Überblick.

Im Aufstiegsjahr 2015/16 standen beim SAK 31 Punkte auf der Habenseite. Drei Jahre später sieht die Bilanz noch positiver aus: Mit dem Herbstmeistertitel und 38 Zählern lachen die Nonntaler von der Spitze. Im letzten Spiel der Hinrunde fegten die Blau-Gelben über Bürmoos mit einem 6:0-Kantersieg hinweg.

TOPS: Reaktion nach Umfaller gelungen

Dass sich SAK-Trainer Andreas Fötschl mit der Leistung des gesamten Teams zufrieden zeigte, wardiese Saison eher Rarität. Am Freitag kam er nach einem Glanzauftritt des Leader allerdings nicht mehr drum herum: "Wir haben eine Reaktion nach unserem Umfaller in Adnet gezeigt und die richtigen Schlüsse gezogen", erklärte Fötschl im Gespräch mit SALZBURG24. Besonders freue ihn, dass seine Mannschaft viel Variabilität aufwies und nicht leicht auszurechnen war. Fast alle Tore sollen gut herausgespielt gewesen sein. Goalgetter Christof Kopleder trug sichgar drei Mal in die Schützenliste ein. Besonders hob Fötschl jedoch die Flankenläufe hervor. "Über Außen haben wir Überzahl geschaffen und super Pässe ins Zentrum geschlagen", verriet der 45-Jährige das Erfolgsrezept.

Trotz Sonderbegleitung konnte Christof Kopleder gegen Bürmoos dreifach abdrücken und führt die Schützenliste mit 13 Treffern an./Krugfoto Salzburg24
Trotz Sonderbegleitung konnte Christof Kopleder gegen Bürmoos dreifach abdrücken und führt die Schützenliste mit 13 Treffern an./Krugfoto

Mit 19 in 30 Minuten zum ersten Hattrick

Auch Austria Salzburg machte mit einem außergewöhnlichen Matchplan in Bramberg auf sich aufmerksam. Mit Resul Omerovic und Eyüp Erdogan nahmen beide Topscorer zunächst auf der Bank Platz. Dafür spielte sich der19-jähriger Andrej Lazarevic ins Rampenlicht. Mit einem Hattrick innerhalb von 13 Minuten machte er das Fehlen des Paradesturms vergessen. Nach dem Traumtor zum 1:0 bewies der Youngster sein Näschen, stand beim zweiten Tor goldrichtig beziehungsweise setzte energisch zum 3:0 nach. "Er hat seinen Einsatz in der Startelf mit den drei Toren mehr als gerechtfertigt", freute sich Austria-Trainer Christian Schaider mit dem Stürmer.

Alexander Schwaighofer(64.) besorgtein der Folge den 4:0-Endstand. Somit halten die Maxglaner den Zwei-Punkte-Rückstand auf den SAK und ringen zum Kehraus im Fernduell um die Winterkrone. Die Austria muss gegen Straßwalchen und Puch ran, während der Leader mit Neumarkt und Eugendorf das vermeintlich schwerere Los zog.

FLOPS: Gollings Zell-Allergie

Aua, SC Golling! Die letzten beiden Auswärtsfahrten nach Zell am See bleiben den Tennengauernwohl noch lange in Erinnerung. Sehr lange. Denn am 2. Juni fuhr man mit einer 7:1-Packung nach Hause. Am Freitag wurde es noch etwas ungemütlicher. Mit8:1 fiel die Tracht Prügel gar um ein Tor höher aus. "Wir sind mit ihrem Konterspiel nicht zurecht gekommen, waren einfach zu doof", resümierte Golling-Trainer Buck die Zell-Allergie. Aus den letzten zehn Duellen konnten die Blau-Gelben nur zwei Spiele für sich entscheiden und hatten selten etwas zu melden. Beim höchsten Liga-Triumph seit drei Jahren stachenSimon ViertlerundPhilipp Landauerjeweils mit einem Doppelpack heraus.

Unaufhaltsam: Simon Viertler war bei Zells Kantersieg gegen Golling nicht zu stoppen. Krugfoto Salzburg24
Unaufhaltsam: Simon Viertler war bei Zells Kantersieg gegen Golling nicht zu stoppen. Krugfoto

Thalgauer Sprungbrett: Adnet verschenkt 0:2

In der Vorwoche fügte Adnet dem SAK die erste Liga-Pleite zu. In Runde 15 avanciertedie Wintersteller-Crew nach einer 2:0-Führung (Christian HaiplundUdo Oberauertrafen)doch noch zum Thalgauer Sprungbrett. Der Liga-Neuling vernebelte Sitzer im Zehn-Minuten-Takt, eheChristoph Georg Riepler(67.) der Stevic-Elf wieder Glauben an die Wende einflößte. Der nach fünf Wochen wiedergeneseneFranz Mrkonjic (Knöchelverletzung) glich in Minute 85 sogar aus, während "Chancentod" Fabian Neumayr in der Nachspielzeit für die Sensation sorgte. "Für ihn freut es mich besonders, da er ein super Spiel gemacht hat und mit etwas Glück vier Treffer hätte erzielen können", erklärte Thalgau-Coach Stanislav Stevic.

Für die größte Überraschung sorgten dezimierte Pucher gegen Eugendorf. Die Personalnot des Aufsteigers zwang TrainerSlavisa Mirkovic Ex-Knipser Bernhard Huber auf die Bank zu setzen. Ein Einsatz war dank überragender Leistung und einem 4:1 nicht notwendig.Cem EmenundTobias Suppiktrafen doppelt und verhalfen den Tennengauern zum ersten Sieg nach vier Pleiten. Dadurch erhöhte Puch den Vorsprung auf die Letzten Bramberg und Union Hallein auf drei Zählern.

Franz Mrkonjic (li.) traf nach Udo Oberauers 2:0 per Elfmeter gegen Adnet zum Ausgleich./ Krugfoto Salzburg24
Franz Mrkonjic (li.) traf nach Udo Oberauers 2:0 per Elfmeter gegen Adnet zum Ausgleich./ Krugfoto

Salzburger Liga: 15. Runde

  • Strobl : ÖTSU Hallein 1:1 (1:0)
  • Thalgau : Adnet 3:2 (0:1)
  • Kuchl : Neumarkt 3:1 (2:0)
  • Puch : Eugendorf 4:1 (0:0)
  • SAK 1914 : Bürmoos 6:0 (2:0)
  • Zell am See SC Golling 8:1 (3:0)
  • Bramberg : Austria Salzburg 1:4 (0:3)

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