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Salzburger Liga: Tops und Flops der 18. Runde

SAK Bramberg Taferner.jpg Krugfoto
Benjamin Taferner (mi.) und der SAK schlugen die TSU Bramberg.

Die Salzburger Liga ist aus der Winterpause erwacht – und zum Frühjahrsauftakt ging’s gleich heiß her. Austria Salzburg egalisierte einen Zwei-Tore-Rückstand, kam zuhause gegen Außenseiter SC Golling aber nicht über ein Unentschieden hinaus. Tabellenführer SAK geriet gegen Schlusslicht TSU Bramberg in Rückstand, drehte die Partie aber noch. Die Tops und Flops der 18. Runde im Überblick.

TOPS: SAK feiert Auftaktsieg

Im Duell Erster gegen Letzter starteten die Nonntaler gegen Bramberg furios in die Partie. In der Anfangsviertelstunde diktierte der SAK an das Geschehen. „Leider haben wir es aber verpasst, in Führung zu gehen“, analysierte Coach Andreas Fötschl im S24-Gespräch hinterher. So ging der Underdog aus dem Oberpingau kurz vor der Pause durch Luigi Iacona in Front (45.). „Wir haben beim Gegentor den einen Fehler gemacht, auf den Bramberg vermutlich gewartet hat“, so Fötschl weiter. Nach dem Seitenwechsel dauerte es aber nicht lange, bis die Nonntaler den Rückstand gedreht hatten. Alexander Peter nach Stanglpass (50.) und Winterneuzugang Benjamin Taferner (56.) stellten auf 2:1. Mit einem direkt verwandelten Freistoß aus gut 20 Metern machte Stefan Federer (77.) endgültig den Deckel drauf. „Mit Phasen des Spiels war ich sehr zufrieden, Bramberg hat sich zudem teuer verkauft“, fasste der SAK-Coach die Leistung seines Teams zusammen. Bramberg-Sektionsleiter Martin Innerhofer war mit dem Gezeigten des Tabellenletzten ebenfalls nicht unzufrieden: „Von der Leistung her war es okay, wir haben dem SAK Paroli geboten. Das war für die Moral der Mannschaft nicht schlecht.“

Punktgewinn bei Trainer-Debüt

Denkbar schlecht standen die Vorzeichen vor dem Pflichtspiel-Debüt von Trainer Leyti Seck beim SK Strobl. „Wir haben am Freitag erfahren, dass sich Jakob Promberger einen Kreuzbandriss zugezogen hat“, erzählt der Neo-Coach im S24-Gespräch. Neben Promberger fehlte gegen Straßwalchen auch Kapitän Jakob Schiendorfer. Der Tabellendritte machte gegen die Strobler von Beginn an gleich mächtig Dampf und ging nach einer Ecke durch Valdrin Kadrija (7.) früh in Führung. Doch der Außenseiter kämpfte sich in die Partie – und belohnte sich kurz vor Schluss dafür selbst. Die Hausherren holten sich einen Ball, den die Neumarkter bereits im Aus wähnten, Michael Ebner traf daraufhin zum 1:1-Endstand (77.). „Kämpferisch bin ich mit meiner Mannschaft heute sehr zufrieden“, resümierte Seck nach der Partie. Sein Gegenüber, Neumarkt-Coach Tomislav Jonjic, stieß vor allem das Gegentor sauer auf: „Es ist schade, dass wir so Punkte liegenlassen.“

FLOPS: Austria kommt nicht über Remis hinaus

Ein Sechs-Tore-Spektakel boten die Austria und der SC Golling zum Frühjahrsauftakt in Salzburg-Maxglan. Zwar begann die Austria stark, erzielte zunächst allerdings nur ein Abseitstor. Kurz vor der Pause erlöste Lucas Purkrabek den violetten Anhang mit seinem Treffer zum 1:0 (44.). Nach dem Seitenwechsel folgten 25 Minuten, „in den wir sehr schlecht gespielt haben“, wie Austria-Coach Christian Schaider urteilte. Golling ließ sich nicht zweimal bitten. Zunächst traf Lukas Brückler nach Lürzer-Zuspiel zum 1:1 (53.), wenig später revanchierte sich der Torschütze bei seinem Assistgeber, der das 2:1 für die Tennengauer markierte (65.). Für die Austria kam es noch dicker. Lürzer wurde von Keeper Christian Schlosser im Strafraum gelegt, den verhängten Elfmeter verwandelte Hasan Avdic zum 3:1 für Golling. Doch die Hausherren kamen zurück. Der eingewechselte Alexander Schwaighofer wurde auf der linken Seite freigespielt und verkürzte auf 2:3 (80.), kurz darauf traf Hannes Endletzberger nach Ecke zum 3:3-Endstand und sicherte der Schaider-Elf zum Auftakt zumindest einen Punkt. „Wir haben heute nicht schlecht gespielt, wenn man die ärgerlichen 25 Minuten wegnimmt“, betont Austria-Coach Schaider nach der Partie. Auch Gollings Trainer Philip Buck war nicht zur Gänze zufrieden: „Die erste Hälfte war nicht gut, in der Halbzeit haben wir die Mannschaft wachgerüttelt. Wenn man sich aber solche Unachtsamkeiten leistet, wie wir heute, kann man keine drei Punkte holen.“ Wermutstropfen für die Tennengauer zudem: Torschütze Mario Lürzer musste verletzt ausgewechselt werden, eine genaue Diagnose steht noch aus.

#kmmeisterschaft SV Straßwalchen: Union Hallein powered by ZIJA 2:1. Union Tor: 1x Neureiter Michael

Gepostet von Union Hallein powered by ZIJA am Samstag, 23. März 2019

Hallein verliert zum Auftakt

Nichts zu holen gab es zum für Kellerkind Union Hallein gegen den SV Straßwalchen. „Wir haben die erste halbe Stunde sehr gut gespielt, waren dominant und hatten das Spiel im Griff“, resümierte Straßwalchen-Coach Michael Kalhammer nach der Partie. Franz Prombeger brachte die Hausherren nach Ecke in Führung (11.), kurz vor der Pause schlugen die Salinenstädter zurück. Ebenfalls nach ruhendem Ball traf Michael Neureiter zum Ausgleich (38.). Die Antwort der Kalhammer-Elf folgte noch vor der Pause: Nach einem Pass in die Tiefe blieb Halleins Zeljko Crnogorcevic im Rasen hängen, Sebastian Greisinger lief alleine auf Gäste-Keeper Damir Ramic zu und traf zum 2:1. (41.). „Das war natürlich ein blödes Gegentor“, ärgerte sich Halleins Sportlicher Leiter David König hinterher. Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Teams eine kampfbetonte Partie, Halleins Bernhard Marx flog kurz vor Schluss noch mit Gelb-Rot vom Platz (77.). „Mir war bewusst, dass das heute kein fußballerischer Leckerbissen wird, Hallein ist eine sehr disziplinierte Mannschaft, die man erst einmal knacken muss. Von dem her war der Sieg wichtig“, so Kalhammer über das Spiel. König war mit dem „Auftreten der Mannschaft zufrieden“, auch wenn am Ende die Punkte ausblieben.

(Quelle: SALZBURG24)

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