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Handball: Verletzungen und Niederlage beim UHC

In der Handball-Regionalliga unterlag UHC Salzburg am Samstag beim spielbestimmenden HC Tirol  deutlich mit 35:24.

Mit einer 24:35-Niederlage und mehreren verletzten bzw. angeschlagenen Spielern kehrten die Handballer des UHC Salzburg vom Auftaktspiel in der Handball Regionalliga West beim HC Tirol zurück. Am schlimmsten erwischte es den Schweizer UHC-Kreisspieler Martin Schär, dem nach einer Achillessehnenverletzung eine längere Pause droht.

Schwacher Start der UHC-Truppe

Bereits die Anfangsphase war bezeichnend für die ganze Begegnung – erst nach acht Minuten gelang dem UHC durch einen Siebenmeter das erste Tor, während für die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt bereits eine 4:0-Führung auf der Anzeigetafel aufschien. Der HC Tirol blieb über die ganze Spieldauer hinweg das bestimmende Team, stand besser in der Abwehr und war im Angriff sowohl mit Einzelaktionen als auch spielerisch überlegen. So konnten die Gastgeber ihre Führung kontinuierlich ausbauen (15./9:4 – 22./13:7 – Halbzeit/17:10).

Verwachsenes Spiel in der ersten Hälfte

Auf der Gegenseite lief beim UHC in der ersten Spielhälfte nur wenig zusammen. Die Angriffszeiten waren meist zu kurz, die Abschlüsse entsprechend schlecht vorbereitet und selten erfolgreich. In der Verteidigung wurde zwar gerackert, aber die besser kombinierenden Gegner konnten die UHC-Abwehr dennoch viel zu oft ausspielen und meist frei von sechs Metern abschließen (und das auf nahezu allen Positionen, nicht nur am Kreis und von den Flügeln). Hinzu kam ein gefälliges Konterspiel der Tiroler als logische Folge der vielen vergebenen UHC-Angriffe. Über die ganze Spieldistanz betrachtet, erzielte der HC Tirol rund ein Drittel seiner Treffer aus Gegenstößen.

UHC Salzburg wachte auf, als es zu spät war

Der UHC Salzburg kam erst ins Spiel, als es beim Stand von 11:21 (34. Minute) schon zu spät war – von nun an verlief die Partie mit 13 weiteren Toren des UHC und 14 weiteren Treffern der Tiroler (zumindest was zählbare Erfolge anbelangt) ausgeglichen. Der Rückstand wurde sogar noch einmal bis auf 15:22 verkürzt und es folgten mehrere gute Aktionen, die Hoffnung für die zukünftigen Auftritte der jungen UHC-Truppe geben. Beste Salzburger Spieler waren der Neuzugang aus Ingolstadt, Tobias Ullrich, der neben seinen fünf Treffern auch immer wieder Tempo ins Spiel brachte und mehrere Siebenmeter herausholte, sowie UHC Salzburg Nachwuchs-Goalie Mathias Schmied, der vor der Pause zwei Siebenmeter parierte und in den letzten zehn Minuten des Spiels eine tolle Parade nach der anderen zeigte.
(Quelle: S24)

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