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Judo: Paischer und Schirnhofer zur EM

Für die beiden Salzburger Judo-Asse Ludwig Paischer und Max Schirnhofer geht es kommende Woche zur EM nach Russland. Die Vorbereitungen liefen gut, allerdings warten harte Brocken auf die Athleten des HLSZ-Rif.

Kommende Woche geht es für die Salzburger Ludwig Paischer und Max Schirnhofer zur Judo-EM nach Tscheljabinks in Russland. Für Paischer, der schon fix für die Olympischen Spiele qualifiziert ist, ist es eine Standortbestimmung für London. „Ich bin in sehr guter körperlicher Verfassung und weiß, dass ich ganz vorne mitkämpfen kann. Unsere Gewichtsklasse ist sehr ausgeglichen, aber ich kann jeden schlagen“, teilte der Olympiazweite von 2008 in einer Aussendung mit. Die Vorbereitungen seien nach Plan gelaufen und eine Medaille sei Paischer zuzutrauen, so Trainer Taro Netzer. Im Hinblick auf Olympia meinte „Lupo“: „Es sind schon meine dritten Spiele, deshalb habe ich den Vorteil der Erfahrung. Auch körperlich und technisch bin ich heuer in einer super Verfassung.“

Schirnhofer braucht Medaille

Paischers Judo-Teamkollege Max Schirnhofer hat die Qualifikation für Olympia noch nicht in der Tasche und braucht dafür eine Medaille bei der EM. „Ich fühle mich stark genug, um unter die besten drei zu kommen. Die Form stimmt, ich will mir nur nicht zu viel Druck machen“, so Schirnhofer.

Harte Brocken bei Judo-EM

Bei der EM in Russland erwarten den HLSZ-Soldaten allerdings einige harte Brocken. „Das Feld ist sehr stark. Ich mache mir allerdings keine Gedanken über meine Gegner, dann bin ich im Kopf frei und kann unbekümmert kämpfen“, erläuterte Schirnhofer sein Vorhaben. Die Vorbereitung für Tscheljabinsk war jedenfalls optimal. „Das Training ist super verlaufen und deshalb bin ich sehr zuversichtlich“, teilte der Judoka mit. Seinen Einsatz in Russland hat Schirnhofer am 28. April, zwei Tage vorher muss Ludwig Paischer auf die Matte.
(Quelle: S24)

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