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Le Mans: Kapitaler Motorschaden beendete Rennen von Kraihamer

Zweiter Antritt, zweiter Ausfall: Auch dieses Jahr brachte der Langstreckenklassiker 24 Stunden von Le Mans kein Glück für Dominik Kraihamer. Ein kapitaler Motorschaden stoppte die Ambitionenen des Salzburgers.

Nach 15 von 24 Stunden war für  den Salzburger Dominik Kraihamer  der Traum von einer Zielankunft in Le Mans endgültig vorbei. Der Ausfall des Pescarolo-Judd des französischen OAK-Teams hatte sich bereits angekündigt. Mehrmals musste der 550 PS starke Prototyp in der Box repariert werden. Ehe der Motor des LMP1-Boliden hoch ging, hatte das Team bereits 30 Runden Rückstand auf die Spitze und lag auf Platz 20.  Für den Salzburger, der im Vorjahr nach der schnellsten Rennrunde in der  schwächeren LMP2-Klasse ebenfalls ausfiel, war es das zweite Out in zweiten Antritt in Le Mans.

Kraihamer hätte fast den Einsatz verpasst

Schon der erste Stint begann für den 22-Jährigen turbulent. Sein Teamkollege Bertrand Baguette aus Belgien kam aufgrund eines schleichenden Reifenschadens zwei Runden früher als geplant in die Box, weswegen Kraihamer fast seinen Einsatz verpasst hätte. In buchstäblich letzter Sekunde sprang er ins Cockpit und umrundete daraufhin knapp zwei Stunden lang ohne Probleme den 13,5 Kilometer langen Kurs an der Sartre. Sein zweiter Einsatz um ca. 3.00 Uhr Nachts verzögerte sich ebenfalls, da am LMP1-Boliden zunächst die vordere Radaufhängung repariert werden musste. Mit einiger Verzögerung fuhr der Salzburger, der als exzellenter Nachtfahrer bekannt ist, dann bis zum Morgengrauen durch.

Keine Österreicher im Ziel

„Schade, ich hätte in diesem Jahr wirklich gerne das Ziel gesehen und damit die österreichische Fahne hochgehalten“, meinte Dominik Kraihamer in einer Aussendung über seinen Ausfall. Auch die beiden anderen Österreich im Feld, Alex Wurz und Richard Lietz, waren vorzeitig ausgefallen. „Mit unserem Leistungsmanko hatten wir zwar nie eine realistische Chance auf einen Spitzenplatz, aber immerhin haben wir Fahrer wie auch das gesamte Team von OAK Racing ihr Bestes gegeben und wirklich alles versucht“, resümierte Kraihamer seinen Einsatz in Le Mans.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 13.04.2021 um 01:47 auf https://www.salzburg24.at/sport/le-mans-kapitaler-motorschaden-beendete-rennen-von-kraihamer-59353891

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