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Motorsport: Martin Ragginger vom Pech verfolgt

Das Glück ist in diesem Jahr einfach nicht auf der Seite von Martin Ragginger. Nach einer Serie von Zwischenfällen in der bisherigen Saison verunglückte nun der Renntransporter seines Teams am Weg zum Sachsenring.

Die Liste der Ausfälle des Salzburger Renn-Profis Martin Ragginger ist in dieser Saison schon lange und setzte sich auch dieses Wochenende fort. Der Transporter seines Teams Fach Auto Tech verunglückte bei der Anreise zum ADAC-GT-Masters-Lauf am Sachsenring in Deutschland. Der Truck durchschlug die Leitplanken und landete auf der Seite, die Rennfahrzeuge wurden stark beschädigt. „Bis unmittelbar vor dem Qualifying war nicht klar, ob wir überhaupt starten können, die Mechaniker haben einen tollen Job gemacht“, lobte Ragginger, der heuer eine Monstersaison bestreitet, sein Team. Der Sachsenring ist keine Porschestrecke, so kam der Salzburger mit seinem 500 PS starken Porsche GT3 R nicht über die Platzierungen 16 und zwölf hinaus. 

Ragginger immer wieder vom Pech geplagt

Der Unfall des Renntransporters bei der Anreise zum Sachsenring ist nur die Fortsetzung einer ganzen Reihe von Zwischenfällen, die Martin Ragginger in dieser Saison schon einige gute Platzierungen kosteten. Ein Ausfall nach diversen Zwischenfällen beim Klassiker von Daytona, Motorschaden nur 90 Minuten vor dem Start bei den 12 Stunden von Sebring (Rückversetzung auf den letzten Startplatz), falsche Reifenwahl und Crash beim ADAC GT Masters in Oschersleben. Beim Klassiker in der „Grünen Hölle“, den 24 Stunden vom Nürburgring, setzte Co-Driver Sebastian Asch bei vollem Speed das Auto in die Streckenbegrenzung – wieder out. Vor einer Woche dann ein Horror-Crash beim Porsche Carrera Asia Cup, wo Ragginger mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung kurzzeitig ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Achtungserfolge zwischen Unfällen und Defekten

Zwischen den ganzen Unfällen und Defekten, die den 24-Jährigen immer wieder unverschuldet zurückwarfen, zeigte er immer wieder sein Talent auf. Etwa beim Rennen zum Porsche Carrera Asia Cup in Schanghai, wo er einen zweiten Platz nach Hause brachte. Oder eine tolle Aufholjagd in Zhuhai, wo Ragginger nach dem erwähnten Crash im ersten Lauf im zweiten Rennen von Platz 18 auf Rang vier nach vor raste.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 14.04.2021 um 05:14 auf https://www.salzburg24.at/sport/motorsport-martin-ragginger-vom-pech-verfolgt-59351788

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