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Mozartpreis: Renn-Action am Salzburgring

Geballte Renn-Action gab es am Wochenende beim 10. Mozartpreis am Salzburgring. Histo-Cup, BMW-Challenge sowie GT-Cup gingen über die Bühne und und eine Frau etablierte sich an der Spitze des Mitsubishi Colt Cup.

Nur zwei Wochen nach den Rennen zur Tourenwagen-WM heulten vergangenes Wochenende beim Mozartpreis am Salzburgring bereits wieder die Motoren auf. Für Leute, denen Benzin durch die Adern fließt, wurde dabei wieder einiges geboten: Edles, altes Blech beim Histo-Cup, ein starker Lokalmatador bei der BMW-Challenge, Premiere für den Tourenwagen- und GT-Cup und eine Frau, die sich an der Spitze des Mitsubishi-Colt-Cups etabliert.

Frauendominanz am Salzburgring

Eine Frau hat die männliche Konkurrenz derzeit im Mitsubishi-Colt-Cup fest in der Hand. Die Niederösterreicherin Victoria Schneider kreuzte mit ihren 180-PS-Boliden schon in den ersten beiden Saison-Rennen am Red-Bull-Ring als Erste die Ziellinie. Nun legte sie am Salzburgring nochmal nach und eroberte auch hier in beiden Rennen den obersten Platz am Siegertreppchen. Das Ergebnis täuscht allerdings ein wenig über den spannenden Rennverlauf hinweg. Im ersten Lauf im Nesselgraben stach Schneider erst am Führenden Jörg Rigger vorbei, als dieser einem der Porsches aus der schnelleren GT-Klasse Platz machte. „Ich bin grenzenlos happy über meinen vierten Sieg im vierten Rennen, besser kann es nicht laufen“, teilte die 29-Jährige in einer Aussendung mit. Die Porsches dominierten den Tourenwagen- und GT-Cup. Bei der Premiere der Serie auf der Highspeed-Strecke im Nesselgraben nutzten die Piloten der Zuffenhausener Boliden ihren PS-Vorteil aus und holten sich beide Rennsiege. Josef Stadtegger und Heinz Weissenbacher holten sich je einen Sieg.

Steffny: „Rundum erfolgreiches Wochenende“

Der Salzburger Georg Steffny, Sohn von Histo-Cup-Erfinder Michael Steffny, baute seine Führung in der BMW 325 Challenge aus. Hatte es im Rahmenprogramm der Tourenwagen-WM noch für einen Heimsieg gereicht, lief der 25-Jährige dieses Mal jeweils auf Platz zwei ein, konnte aber seine Gesamtführung ausbauen. „Ein rundum erfolgreiches Wochenende für mich“, gab sich Steffny mit den Ergebnissen zufrieden. Das Histo-Cup-Urgestein Michael Steffny selbst hatte weniger Glück. Im ersten Lauf verursachte ein Reifenplatzer einen Ausritt in der Fahrerlagerkurve. Im zweiten Histo-Cup-Lauf am Salzburgring gewann er als Gesamtvierter immerhin die 4-Liter-Klasse.      
(Quelle: S24)

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