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Offensive Red Bulls wollen Jesenices Abwehrbollwerk brechen

Nur zwei Tage nach dem gestrigen Auswärtsspiel in Wien geht es für den EC Red Bull Salzburg morgen in der Erste Bank Eishockey Liga mit dem nächsten Heimspiel gegen Jesenice weiter.

Und das dürfte wieder spannend werden, auch wenn die Ausgangslage erstmal klar für den amtierenden Meister spricht. Nach dem gestrigen Auswärtssieg gegen die Vienna Capitals herrscht gute Stimmung im Team, die Red Bulls gehören zu den heimstärksten Teams der Liga, der Tabellenfünfte empfängt den Tabellenneunten. Doch das ist Theorie, in der Praxis wartet dann oft die Überraschung. Und die könnte mit dem jungen slowenischen Team, das im Durchschnitt nur ein Jahr älter ist als die Red Bulls, die mit 23,3 Jahren den jüngsten Kader der Liga stellen, kommen. "Wir haben auswärts gegen die Slowenen unsere Mühen gehabt und nur knapp mit 3:2 gewonnen. Jesenice hat eine junge, hungrige Mannschaft, die man auf keinen Fall unterschätzen darf. Und sie haben zuletzt dreimal in Serie gewonnen, das gibt zusätzliches Selbstvertrauen", weiß Salzburgs Verteidiger Dominique Heinrich.

Red Bulls gehen mit breiter Brust ins Match

Die Slowenen unterstrichen in der Tat erst gestern wieder beim 1:0-Auswärtssieg in Zagreb ihre Ambitionen, aus dem Tabellenkeller herauszukommen und konnten sich dabei u.a. auf einen glänzend aufgelegten Torhüter Gasper Kroselj verlassen. Der parierte nämlich alle 38 Torschüsse der Kroaten, während seine Vorderleute im ganzen Spiel nur elf (statistisch relevante) Torschüsse abgaben, dafür die Scheibe aber einmal im gegnerischen Gehäuse unterbrachten. Die Red Bulls dürfen sich also auf eine eher defensiv eingestellte Mannschaft gefasst machen, die geduldig auf ihre Konterchancen warten wird. Dabei können die Red Bulls aber auch ob des jüngsten Trends - in den letzten drei Spielen wurden fünf von sechs möglichen Punkten geholt - mit breiter Brust ins Spiel gehen, wenn gleich nach wie vor die Rekonvaleszenten Daniel Welser (Fuß) und Steve Regier (Knie) sowie der Gesperrte Erik Reitz nicht dabei sein werden. Jeremy Williams laboriert noch an den Folgen eines Bandenchecks und ist für morgen fraglich. Auch Head Coach Pierre Pagé wird wie schon in den letzten Tagen wegen einer schweren Erkrankung seiner Frau nicht bei der Mannschaft sein. ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA: EC Red Bull Salzburg - HK Acroni Jesenice; Dienstag, 25. Oktober 2011; Salzburger Eisarena, 19:15 Uhr Nach dem Dienstagspiel gegen Jesenice geht es für die Red Bulls am Freitag zunächst nach Villach, bevor am Sonntag der Tabellenführer aus Linz in der Salzburger Eisarena auf die Red Bulls trifft.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 08.03.2021 um 05:13 auf https://www.salzburg24.at/sport/offensive-red-bulls-wollen-jesenices-abwehrbollwerk-brechen-59279407

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