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Para-Ski: Österreicher holten bei WM in Salzburg acht Medaillen

Die fünftägigen Weltmeisterschaften im Para-Ski, einer Kombinationssportart aus Ski-Rennlauf und Fallschirm-Zielsprung, ist am Samstag in St. Johann im Pongau für die österreichischen Teilnehmer sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Viermal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze wurden "heimgeholt". In der Gesamtwertung musste sich das Team "Austria White" nur Russland geschlagen geben.

Insgesamt 65 Athleten aus acht Nationen kämpften um die begehrten WM-Titel. Gold im Einzel und einen Punkterekord erzielte Magdalena Schwertl. Für die Salzburgerin gab es zusätzlich mit Marina Kücher Gold in der Damenteamwertung. Sebastian Graser holte sich den Sieg bei den Junioren vor Manuel Sulzbacher sowie Silber in der Teamwertung mit seinen Kollegen Anton Gruber, Karl Kreuzer und Gernot Alic.

HSV Salzburg räumt ab

Für Gruber gab es auch noch Gold bei den Masters, Karl Kreuzer räumte hier die Bronzemedaille ab. Schwertl, Kücher, Graser, Sulzbacher und Gruber starteten für den HSV Red Bull Salzburg, Kreuzer für den 1. TFC Tirol und Alic für den HFSC Freistadt.

Die WM wurde bereits zum 7. Mal in Österreich ausgetragen. Gemeinsam mit dem heimischen HSV Red Bull Salzburg stellten die Alpendorf Bergbahnen AG, der Tourismusverband St.Johann/Alpendorf, der Skiclub Sankt Veit und die Stadtgemeinde St. Johann im Pongau den Event auf die Beine. Ziel war es auch, die wenig bekannte Para-Ski-Disziplin einem breiteren Publikum näher zu bringen und für diese Sportart zu begeistern.

Was ist Para-Ski?

Die Sportart setzt sich aus Para (abgeleitet von Parachute, die englische Bezeichnung für Fallschirm) und dem alpinen Riesentorlauf (Ski) zusammen. Es gilt dabei in einem FIS reglementierten Ski-Rennlauf, ausgetragen in zwei Durchgängen, so schnell wie möglich, und in sechs Fallschirm-Zielsprung-Durchgängen so genau wie möglich zu sein.

Ihren Ursprung hat die Wettkampfdisziplin in der österreichischen "Rettungsflugwacht". Dort wurden Piloten und Fallschirmspringer für Rettungseinsätze bei Bergunfällen, Lawinen und Hochwasserkatastrophen geschult. Bei winterlichen Such- und Berge-Aktionen im alpinen Gelände wurde Material aus Flächenflugzeugen abgeworfen und anschließend Rettungsmannschaften abgesetzt.

(APA)

(Quelle: S24)

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