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PSvBG Salzburg: „Potential ist definitiv mehr da“

Ulrich Sernow und seine Damen erreichten in der Debüt-Saison in der Bundesliga so manchen Achtungserfolg. FMT-Pictures M. W.
Ulrich Sernow und seine Damen erreichten in der Debüt-Saison in der Bundesliga so manchen Achtungserfolg.

Die Damen vom PSvBG Salzburg erreichten in ihrer ersten Saison in der 1. Bundesliga einige Achtungserfolge und feierten ein souveränes Saisonfinale. Coach Ulrich Sernow zog mit Salzburg24.at ein Saisonresümee.

„Prinzipiell haben wir das geschafft, was wir uns vorgenommen haben“, so PSvBG-Coach Ulrich Sernow. Die PSvBG-Damen konnten sich im ersten Jahr in der ersten Bundesliga etablieren, haben gezeigt, dass sie mitspielen können. Mit einem Sieg gegen VC Tirol konnten die Salzburgerinnen die Relegation vermeiden.

Hohes Potential vs. mangelnde Erfahrung

„Gewünscht haben wir uns sicher mehr, es waren auch einige sehr knappe Spiele dabei“, so Sernow. Die Aufsteigerinnen konnten gegen Top-Teams aufzeigen, verloren aber etwa gegen Nummer eins TI Volley nur knapp. Die Nummer 3, die ATSC Wildcats Klagenfurt konnten zum Saisonfinale sogar klar geschlagen werden.

„Potential ist definitiv mehr da“, meinte Coach Sernow im Gespräch mit Salzburg24.at. „Aber das geht nicht von heute auf morgen.“ Volleyball sei ein Sport, bei dem es viel um Feinarbeit ginge, das Team müsse eingespielt sein, und das bräuchte eben Zeit. „Mit den Kombinationen, die wir spielen können, sind wir weit vorne dabei.“ Nur etwas Erfahrung würde fehlen, resümierte der ehemalige DDR-Teamkapitän.

Der ganzen Mannschaft wehgetan

Die Saison war aber nicht nur von positiven Erfahrungen geprägt. In einem Spiel gegen Tabellenführer TI Volley verletzte sich Außenangreiferin Julia Pammer schwer am Knie – Knieluxation und Bänderverletzung lautete die Diagnose. „Das hat der ganzen Mannschaft wehgetan“, so Sernow.

PSvBG Salzburg: Mit Emotion und Motivation

Trotzdem geht die PSvBG Salzburg mit positivem Drive in die nächste Saison. Der Sieg am Samstag war eine Talentprobe. Coach Sernow ist vor allem auf die Leistung eine Woche davor stolz, als man unter dem Druck einer drohenden Relegation gegen VC Tirol die Tücher ins trockene brachte und den Klassenerhalt fixierte. „Da haben wir gezeigt, wie viel Motivation und Emotion in der Mannschaft steckt.“

Für die nächste Saison verspricht das einiges. Ulrich Sernow will die Mannschaft zusammenhalten. Ab Juni beginnen die Vorbereitungen für Jahr zwei des Bundesliga-Abenteuers.

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