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Racing-Talent schlittert an erstem Sieg vorbei

Beim Saison-Finale der Le-Mans-Series vergangenes Wochenende in Estoril wurde der Salzburger Dominik Kraihamer in der letzten Runde von einem Defekt und einem Crash bei 270 Stundenkilometer um seinen ersten Sieg gebracht.

Dem Racing-Profi Dominik „Dodo“ Kraihamer aus Mattsee im Salzburger Flachgau gingen letztes Wochenende beim Finale der Le-Mans-Series in Estoril die Bremsen  und somit der Sieg flöten. So war auch der Vizemeistertitel in der LMP2-Klasse (LMP2 sind die kleinen, kostengünstigeren Geschwister der Le-Mans-Prototypen a la Audi und Peugeot, 450 PS sorgen dennoch für ausreichend Speed und Action) für den 21-jährigen Racer außer Reichweite.  

Häufig vom Pech verfolgt

„Dodo“ war, wie schon oft in dieser Saison, der schnellste Mann im Feld. Kurz vor Ende des Rennens lag der Heißsporn mit einer Runde Vorsprung quasi uneinholbar vor der gesamten Konkurrenz. In der letzten Runde machte ihm schließlich die Technik einen Strich durch die Rechnung: Defekt an der Bremsanlage.  

Mit 270 in den Reifenstapel

Beim Anbremsen auf die erste Kurve nach der Start-Ziel-Gerade spürte er plötzlich keinen Bremsdruck mehr und raste mit 270 Stundenkilometer quasi ungebremst in den Reifenstapel. „Ich weiß nicht, was ich verbrochen habe, so viel Pech zu verdienen. Aber das ist wohl einer dieser charakterbildenden Momente, die man offensichtlich erleben muss, um ein guter Rennfahrer zu werden. Ich muss das nun verarbeiten, mich aufs kommende Jahr vorbereiten und noch besser zurückkommen“, gibt sich das junge Racing-Talent kämpferisch.
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 23.10.2019 um 03:55 auf https://www.salzburg24.at/sport/racing-talent-schlittert-an-erstem-sieg-vorbei-59271541

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