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Red Bull Salzburg besiegt die Graz 99ers

Salzburg siegte mit 3:0. GEPA/Red Bull
Salzburg siegte mit 3:0.

Der EC Red Bull Salzburg gewann das erste Viertelfinalspiel gegen die Moser Medical Graz 99ers mit 3:0 und feierte einen gelungenen Auftakt in die Playoffs der Erste Bank Eishockey Liga. Die Red Bulls legten schon im Startdrittel mit zwei Toren vor und waren insgesamt die bessere Mannschaft.

"Graz ist eine starke Mannschaft, die nicht leicht zu schlagen ist. Wir haben unsere Chancen genutzt, und Bernhard Starkbaum war ein sicherer Schlussmann. Nach der 2:0-Führung haben wir manchmal zu kompliziert gespielt und Graz Chancen gegeben, aber letztlich haben wir jetzt mal den ersten Sieg in der Serie geholt", resümierte Salzburgs Trainer Greg Poss nach dem Spiel.

Red Bulls gehen in Minute vier in Führung

Die Red Bulls gingen in Bestbesetzung in die erste Heimpartie und legten einen optimalen Start hin. Andreas Kristler hatte bei einem Gestocher in der vierten Minute das glückliche Händchen und traf zur frühen Führung. In weiterer Folge gestalteten die Salzburger das Spiel und kamen unter anderem auch bei drei Überzahlspielen zu etlichen guten Möglichkeiten. Doch es dauerte fast bis zur ersten Pause, ehe die Red Bulls ausgerechnet in Unterzahl ein zweites Mal anschrieben. Bill Thomas traf nach langem Solo und kurzer Verwirrung vor dem Gästetor, während Salzburgs bis dahin nicht viel beschäftigter Goalie Bernhard Starkbaum zuvor einen möglichen Ausgleich der Grazer im Powerplay verhinderte.

Zeitstrafen nach Handgemenge

Im zweiten Durchgang wurde das Spiel offener und härter. Graz‘ Matt Siddall fuhr in der 25. Minute durch Salzburgs Abwehr, kam aber an Bernhard Starkbaum nicht vorbei. Drei Minuten später zog Kyle Beach bei einem Angriff 2 auf 1 am Tor knapp vorbei, in der 30. Minute zeigte Oliver Setzinger vom linken Bullykreis einen harten Schuss. Die Red Bulls blieben aber die gefährlichere Mannschaft mit vielen guten Torschüssen, die jetzt aber alle beim starken 99ers Torhüter Sebastian Dahm – manchmal auch mit Glück – endeten. Und jetzt kochten auch die ersten Emotionen hoch, Graz‘ Matt Siddall und Salzburgs Michael Schiechl durften sich z.B. einmal nach einem Handgemenge auf der Strafbank abkühlen. Pech für die Red Bulls: Verteidiger Bobby Raymond musste nach einem Zusammenprall verletzt vom Eis und konnte nicht mehr weiterspielen.

Salzburg fixiert ersten Viertelfinalsieg

Auch im Schlussdrittel ging es hin und her, wobei die Red Bulls insgesamt mehr Akzente und den gegnerischen Goalie regelmäßig unter Druck setzten. Auf der anderen Seite war Bernhard Starkbaum bei den Grazer Chancen auf dem Posten; in der 44. Minute zog Matthew Pelech beim Konter 3 auf 2 ab, in der 49. Minute trug Kurtis McLean aus dem Slot einen harten Schuss an. Auf Salzburger Seite kam Brett Olson in der 46. Minute direkt vorm Goalie an die Scheibe, konnte aber nicht verwerten. Drei Minuten später aber spielte Mark Flood einen Traumpass auf Manuel Latusa, der auf der linken Seite völlig frei nur noch einnetzen musste und auf den 3:0-Endstand stellte. Am Ende ließen sich die Salzburger auf keine Spielchen mehr ein und Bernhard Starkbaum freute sich über sein erstes Shutout mit den Red Bulls.

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In der Best-of-Seven-Serie steht es 1:0 nach Siegen für die Red Bulls. Das zweite Spiel steigt am Mittwoch.

 

(Quelle: S24)

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