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Red Bull Salzburg feiert sechsten Sieg in Folge

Die Salzburger feierten den sechsten Sieg in Folge. GEPA/Red Bull
Die Salzburger feierten den sechsten Sieg in Folge.

Red Bull Salzburg nahm am Sonntag in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) dank Toren von Julien Brouillette (14.) und Brant Harris (33./PP) zum ersten Mal diese Saison drei Punkte aus Ungarn mit. Die Bullen gewannen in der Liga zum sechsten Mal in Folge. Fehervar ist mittlerweile sechs Partien sieglos.

Der EC Red Bull Salzburg beendet damit die erste Phase des Grunddurchgangs auf dem zweiten Platz. Wie schon am Freitag in Graz spielten die Red Bulls auch am Sonntag in Székesfehérvár wieder ohne Thomas Raffl und Daniel Jakubitzka. Dazu fehlte Rob Schremp, der in Erwartung eines Babys nach Salzburg zurückgereist war.

Brouillette trifft in Minute 14 für Red Bulls

Die Red Bulls begannen sehr druckvoll und erarbeiteten sich gleich im ersten Abschnitt gute Möglichkeiten. In der 14. Minute verwertete Verteidiger Julien Brouillette einen Querpass und traf aus dem linken Bullykreis zur verdienten Führung. Die Hausherren wurden erst in der Schlussphase des ersten Drittels bei einem Powerplay richtig gefährlich und prüften Salzburgs Schlussmann Luka Gracnar, der keine Probleme hatte, das 1:0 zur ersten Pause festzuhalten.

Den nächsten großen Auftritt hatte Luka Gracnar in der 23. Minute, als er den Penalty-Shot von Arttu Luttinen entschärfte. Die Gastgeber waren jetzt gefährlicher als im ersten Durchgang und lieferten den Salzburgern ein ausgeglichenes Spiel mit vielen Schüssen auf beiden Seiten. Brant Harris erhöhte die Salzburger Führung in der 33. Minute, als er im Powerplay einfach aus Halbdistanz abzog. Doch drei Minuten später gelang den Ungarn der Anschlusstreffer, bei dem abgefälschten Distanzschuss von Csanad Erdely hatte Luka Gracnar im Salzburger Tor allerdings keine Sicht. Die Red Bulls führten in einem flotten Spiel nach 40 Minuten mit 2:1.

Fehervar macht gegen Spielende Druck

Im letzten Drittel drehten die Ungarn dann richtig auf und verschärften noch einmal das Tempo. Die Red Bulls waren jetzt defensiv gefordert, konnten sich aber auf einen bestens aufgelegten Schlussmann Luka Gracnar verlassen, der auch in einigen heiklen Situationen vor seinem Gehäuse die Übersicht behielt und alles entschärfte, was in seine Nähe kam. Am Ende machten es die Red Bulls clever und verhinderten, dass die Hausherren ihren Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis nehmen konnten und brachten den knappen 2:1-Sieg schließlich über die Runden.

(Quelle: S24)

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