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Red Bulls unterliegen nach hartem Kampf gegen VSV im Penalty-Schießen

Red Bull Salzburg verlor am Sonntag, bleibt jedoch an der Tabellenspitze. FMT-Pictures/TA
Red Bull Salzburg verlor am Sonntag, bleibt jedoch an der Tabellenspitze.

Red Bull Salzburg musste am Sonntag gegen den VSV zweimal einem Rückstand nachlaufen - und das, obwohl der EBEL-Spitzenreiter die dominante Mannschaft war. Brett Sterling fälschte in der 57. Minute einen Heinrich-Schuss zum 2:2 ab und schickte die Partie damit in die Overtime, die torlos blieb. Im Penaltyschießen verwandelten Darren Haydar und Mark Santorelli für die Adler, während für Salzburg nur Ryan Duncan verwerten konnte.

In gleicher Besetzung wie am vergangenen Freitag in Znojmo – mit Bernd Brückler im Tor und ohne die Rekonvaleszenten Brian Fahey, Florian Mühlstein und Andreas Kristler – ging der EC Red Bull Salzburg ins Sonntagsheimspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen den EC VSV. Und begann wie aus der Pistole geschossen, in den ersten Minuten kam der VSV kaum aus der Verteidigungszone heraus. Die Red Bulls hatten da schon erste sehr gute Möglichkeiten, doch Villachs Schlussmann Jean Philippe Lamoureux präsentierte sich in starker Form und konnte im ersten Abschnitt nur in der zehnten Minute überwunden werden, als Dominique Heinrich im 5:3-Powerplay die Scheibe aus dem Slot schön unter die Querstange setzte. Doch davor stand es bereits 1:0 für die Gäste, die in der 7. Minute – zu dem Zeitpunkt etwas überraschend – in Führung gingen, als Mark Santorelli bei einem Entlastungsangriff aus relativ spitzem Winkel an Salzburgs Goalie Bernd Brückler vorbeikam. Die Gäste kamen dann immer besser ins Spiel und sorgten nun auch permanent für Gefahr vor Salzburgs Tor. In der 14. Minute trafen sie zur 2:1-Führung, als ihr Topscorer Darren Haydar nach einem guten Angriff quasi den Abstauber aus kurzer Distanz einnetzte. Salzburg hatte zwar deutlich mehr Spielanteile im ersten Abschnitt, die Gäste spielten dafür effektiver.

Salzburg zeigte stärkere Leistung

Im zweiten Drittel hatten die Hausherren noch mehr spielerisches Übergewicht. Die Partie fand Großteils in der Verteidigungszone der Gäste statt, und die zeigten, woher die Zone ihren Namen hat. Die Red Bulls schossen aus allen Lagen und kombinierten vor dem Gästetor, lediglich rein sollte die Scheibe im zweiten Abschnitt nicht gehen. Die Villacher stand hinten dicht gestaffelt und Torhüter Lamoureux erwies sich neuerlich als Meister seines Faches. Der Ausgleich wäre längst fällig und verdient gewesen. Nach vorn blieben die Villacher über Konter gefährlich, doch da waren die Salzburger aufmerksam genug, um Schlimmeres zu verhindern. Bernd Brückler vereitelte u.a. in der 27. Minute einen möglichen Alleingang von Daniel Nageler, in dem er dem Stürmer entgegenfuhr und die Scheibe wegschoss.

Aktionen mit der Brechstange

Im Schlussdrittel versuchten es die Red Bulls anfangs mit der Brechstange, dabei verliefen aber zu viele (Einzel-) Aktionen ergebnislos. Aber dann wirkte das Spiel der Salzburger wieder organisierter und der Druck stieg, während Villach beinhart verteidigte und kaum noch nach vorn spielte. Und in der 57. Minute wurden sie endlich belohnt, Brett Sterling fälschte vor dem Tor einen Dominique Heinrich-Schuss ab und stellte auf das ersehnte 2:2. Danach wurden auch die Villacher wieder offensiver, es entstand eine spannende Schlussphase, die aber kein Tor mehr brachte. In der Verlängerung hatten die Salzburger die besseren Möglichkeiten, mussten aber die letzten zwei Minuten in Unterzahl auskommen.

Schließlich ging es ins Penalty-Schießen und da war das Glück diesmal den Gästen hold, nachdem bei den Red Bulls nur Ryan Duncan verwerten konnte und Villach zweimal traf. Der VSV nimmt somit aufgrund einer starken Defensivleistung zwei Punkte aus Salzburg mit, die Red Bulls müssen sich mit einem begnügen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 13.04.2021 um 01:43 auf https://www.salzburg24.at/sport/red-bulls-unterliegen-nach-hartem-kampf-gegen-vsv-im-penalty-schiessen-46221739

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