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Red Bulls unterliegen zuhause gegen Innsbruck

Die Salzburger unterliegen daheim gegen Innsbruck. FMT-Pictures/TA
Die Salzburger unterliegen daheim gegen Innsbruck.

Der EC Red Bull Salzburg hat das Heimspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen den HC TWK Innsbruck „Die Haie“ mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Vor 3.126 Zuschauern hatten die Salzburger in einer hoch attraktiven Partie insgesamt mehr Spielanteile, konnten die Chancen in der entscheidenden Phase und sogar noch in der Verlängerung aber nicht nutzen. 

Beim zweiten Heimspiel des neuen Jahres freuten sich besonders Kapitän Matthias Trattnig und Alexander Rauchenwald über ihre Einsätze, war es für beide doch das Comeback nach fünf bzw. vier Wochen Verletzungspause. Damit fehlten den Salzburgern heute nur der Rekonvaleszente Daniel Jakubitzka sowie Manuel Latusa.

Offensiver Schlagabtausch

Die Partie wurde von Beginn an zu dem erwartet offensiven Schlagabtausch, der im ersten Abschnitt insgesamt vier Tore brachte. Die Red Bulls legten in der achten Minute im Powerplay vor, Brant Harris verwandelte im Slot den Pass von Rob Schremp per Direktabnahme. Eine Minute später verwertete Innsbrucks Andrew Clark nach kurzem Alleingang und stellte den Ausgleich her. In der 13. Minute wurde Mario Huber Nutznießer eines Fehlpasses von Innsbrucks Philipp Lindner, der dem Salzburger die Scheibe vor dem Tor genau auf die Schaufel spielte. Mario Huber traf aus spitzem Winkel gegen den überraschten Torhüter René Swette zum 2:1. Doch in der 17. Minute musste auch Salzburgs Rückhalt Luka Gracnar zum zweiten Mal hinter sich greifen, als Morten Poulsen nach Kombination im Nachschuss traf. In den letzten drei Minuten waren die Red Bulls im Powerplay dem dritten Treffer nahe, hatten jetzt aber kein Glück im Abschluss.

Keine Tore im zweiten Abschnitt

Im zweiten Abschnitt fielen keine Tore, aber die Partie war weiterhin höchst attraktiv, denn beide Teams fuhren ein extrem hohes Tempo und erarbeiteten sich abwechselnd Möglichkeiten. Die Red Bulls hatten jetzt deutlich mehr Spielanteile, was die Angriffe der Tiroler aber nicht minder gefährlich machte. Am Ende standen die Salzburger für vier Minuten zu viert ihren Mann und zeigten damit die gleichen Unterzahlspielqualitäten wie zuvor die Tiroler am Ende des ersten Drittels. Nach 40 Minuten blieb es beim 2:2.

In dieser Tonart ging es auch im Schlussdrittel weiter. Beide Mannschaften spielten bedingungslos nach vorn, das Momentum wechselte hin und her. Peter Mueller hatte die Scheibe in der 49. Minute fast schon im Tor, nur mit Glück fegte sie René Swette noch von der Linie. Kurz darauf verpasste Thomas Raffl allein vorm Goalie die Chance. Schließlich ging es in die Verlängerung, in der Julien Brouillette und John Hughes den Siegtreffer auf dem Schläger hatten. Doch in der 62. Minute zog John Lammers allein aufs Salzburger Tor und versenkte die Scheibe zum 3:2-Erfolg der Gäste. Den Red Bulls bleibt damit nur ein Punkt aus einer insgesamt sehenswerten Partie gegen eine starke Tiroler Mannschaft.

(Quelle: S24)

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