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Salzburg Bulls: Abstieg ist ein Thema

Für die Salzburg Bulls ging am Wochenende eine schwierige Saison zu Ende. Durch eine Niederlage gegen die Raiffeisen Vikings II wurde die Relegation ein Thema. Wir ziehen mit Bulls-Vorstand Peter Marazeck Bilanz.

Die Salzburg Bulls haben eine schwierige Saison hinter sich. Der Tabellenführer wurde geschlagen, allerdings gingen die Bullen auch beim Tabellenletzten leer aus. Durch die Niederlage im letzten regulären Saisonspiel vergangenes Wochenende gegen das Wiener Team Raiffeisen Vikings II landeten die Salzburger Footballer auf dem vorletzten Tabellenrang und müssen so vielleicht sogar in die Relegation um den Abstieg aus der zweithöchsten österreichischen Liga, der Division I.

Salzburg Bulls warten auf die Relegation

„Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in die Relegation müssen, liegt bei 50, 60, 70 Prozent“, schätzte Bullen-Vorstandsmitglied Peter Marazeck im Gespräch mit SALZBURG24. Die ersten Beiden der Division II können die letzten beiden der Division I fordern. Ob die Division-II-Teams das tun werden, steht aufgrund einiger offener Fragen bei den Vereinen aus Vorarlberg und Budapest in den Sternen. Die Entscheidung fällt in den nächsten Wochen.

Das Problem liegt im Angriff

„Der Angriff ist unserer große, große Schwäche. Wahrscheinlich haben wir die schwächste Offense der Liga“, weiß Marazeck Bescheid, wo es anzusetzen gilt. Weil aber nicht nur die Schattenseiten erwähnt werden sollten: „Unsere Verteidigung ist dafür die beste der Liga“, findet Marazeck. Eine starke Verteidigung ist natürlich nur von mäßigem Nutzen, wenn die Offense keine Punkte macht. Lösung für das Angriffsproblem gibt’s noch keines. Vorerst sieht man sich nach Spielern um, die die Offense verstärken sollen. Der eigene Nachwuchs sei wahrscheinlich noch nicht so weit, kalkuliert Marazeck: „Es kann sich im Winter aber was ergeben.“ Sollte sich ein Eigenbau-Spieler hervor tun, wäre man durchaus bereit, diesen in den Liga-Spielen einzusetzen.

Die Salzburg Bulls und das Loch im Kader

Unter den Umständen zeigte sich Marazeck trotzdem zufrieden. In den letzten beiden Jahren verließen sechs Fixgrößen das Team. „Das reißt ein ordentliches Loch in den Kader“, sagte der 44-Jährige. Aufgefüllt wurde mit eigenen Nachwuchsspielern. „Im Prinzip waren wir dabei“, bilanzierte der frühere Nationalteam-Spieler die Saison der Salzburg Bulls. (fga / SALZBURG24)
(Quelle: S24)

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