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Salzburg mit 6:4-Sieg über VSV

Bei der ersten Rückkehr des Ex-Salzburgers Marco Pewal in die Salzburger Eisarena wurde dem früheren Publikumsliebling beim Spiel der Erste Bank Eishockey Liga zwischen dem EC Red Bull Salzburg und dem EC REKORD-Fenster VSV erwartungsgemäß ein warmer Empfang bereitet.

Danach war aber Schluss mit lustig. In der neuerlich sehr gut besuchten Heimstätte der Red Bulls legten selbige gleich einen Superstart hin und erzwangen schon nach 57 Sekunden den ersten Treffer. Doug Lynch fixierte das 1:0. Die Hausherren dominierten auch danach das Geschehen, mussten aber in der 9. Minute etwas überraschend den Ausgleich hinnehmen, als Roland Kaspitz schön durch die Abwehr fuhr und auch Goalie Josh Tordjman verlud. Aber die Red Bulls, heute ohne die Rekonvaleszenten Steve Regier, Ryan Kavanagh, Marco Brucker und Johannes Bischofberger, blieben offensiv und wurden in der 18. Minute dafür belohnt, als Manuel Latusa nach einem strammen Schuss von Matthias Trattnig und dem nachfolgenden Abpraller am schnellsten reagierte und den verdienten 2:1-Pausenstand für Salzburg herstellte.

Salzburg drehte im zweiten Drittel auf

Im zweiten Abschnitt drehte Salzburg dann richtig auf und spielten die Villacher teilweise schwindlig. Dennoch trafen beide Teams je zweimal, die Villacher hatten auf jedes Salzburger Tor eine passende Antwort. Zunächst ließ Salzburgs Robbie Earl die Hockeyherzen höher schlagen, als er freigespielt im Powerplay ganz überlegt aus kurzer Distanz einnetzte. Petrik verkürzte für den VSV. Danach war es Dominique Heinrich, der eine schöne Vorlage aus spitzem Winkel zum 4:2-Zwischenstand verwertete. Und dann spielten fast nur mehr die Salzburger, hatten etliche Möglichkeiten, weiter zu erhöhen. Doch es waren die Gäste, die nie aufhörten zu beißen, wenige Sekunden vor der zweiten Pause eine Unachtsamkeit nutzten und wieder auf 3:4 herankamen. Der Schlussabschnitt verlief anfangs relativ ausgeglichen, die Gäste witterten ihre Chance. In der 46. Minute mussten die Red Bulls zu dritt verteidigen, und dieses Geschenk nahm der VSV dankend an. Kevin Mitchell pflügte den Puck durch Freund und Feind hindurch zum 4:4-Ausgleich. Danach setzten wieder die Red Bulls die Akzente, mussten aber lange auf die Erlösung warten. Und die brachte Robbie Earl mit seinem zweiten Tagestreffer im Powerplay in der 54. Minute. In der hochspannenden Endphase verteidigten die Hausherren dann wieder souverän, und Danny Bois setzte mit seinem Empty-Net-Tor den Schlusspunkt zum 6:4-Sieg, während Erik Reitz das Ende das Spiels von der Strafbank aus verfolgte. Salzburg holte schließlich sehr verdient zwei Punkte, haben sich das Leben aber selbst schwer gemacht. Das sah auch Head Coach Pierre Pagé so:  "Wir haben ein extrem starkes zweites Drittel gespielt, in dem weit mehr Tore hätten fallen können, sind dann aber mächtig ins Wanken geraten. Es sind noch zu viele Strafen aufgrund von Disziplinlosigkeiten dabei, das müssen wir weiter Schritt für Schritt abbauen. Insgesamt aber war das heute unser bislang beste Spiel in der Erste Bank Eishockey Liga." ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA: EC Red Bull Salzburg - EC REKORD-Fenster VSV 6:4 (2:1, 2:2, 2:1) Tore: Lynch (1.), Latusa (18./PP), Earl (25./PP, 54./PP), Heinrich (32.), Bois (60./EN) resp. Kaspitz (9.), Petrik (30.), Loyns (40.), Mitchell (47./PP2), Volksgarten Salzburg
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.10.2019 um 06:44 auf https://www.salzburg24.at/sport/salzburg-mit-64-sieg-ueber-vsv-59270548

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