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Salzburg souveräner Sieger des Oberen Play-offs

Die Red Bulls gingen am Sonntag als Sieger vom Platz. FMT-Pictures/.T.A.
Die Red Bulls gingen am Sonntag als Sieger vom Platz.

Red Bull Salzburg hat am Sonntag das Obere Play-off der Eishockey-EBEL souverän auf Platz eins beendet. Die Mozartstädter setzten sich in der 10. und letzten Runde daheim gegen den Villacher SV 3:2 nach Verlängerung durch. Am Montagabend erfolgt nun der "Play Off Pick" für das Viertelfinale, in dem die Salzburger die erste Wahl haben.

Zum letzten Spiel der Erste Bank Eishockey Liga – Zwischenrunde war noch einmal der Villacher SV zu Gast in der Salzburger Eisarena. Der EC Red Bull Salzburg hatte sich nach dem letzten Auswärtssieg in Bozen ja bereits endgültig an der Tabellenspitze festgesetzt, wollte aber auch das Heimspiel als letzten Test vor den Playoffs nutzen. Dennoch dauerte es einige Minuten, ehe die Partie etwas Fahrt aufnahm.

Salzburg diktierte das Spiel

Die Red Bulls ohne den verletzten Manuel Latusa waren die aktivere Mannschaft und versuchten, das Spiel zu diktieren, scheiterten aber mit ersten guten Schüssen am Villacher Schlussmann Jean Philippe Lamoureux. Die Gäste hatten ihre ersten starken Minuten bei einem Powerplay in der zehnten Minute, Salzburgs Torhüter Bernd Brückler war bei gefährlichen Schüssen von Gerhard Unterluggauer, Marco Pewal und John Hughes auf dem Posten. Danach agierten die Red Bulls bissiger in den Zweikämpfen und verlagerten die Partie mehr und mehr in die Offensivzone, in einem insgesamt noch harmlosen ersten Abschnitt reichte es aber noch nicht zu einem ersten Treffer.

In der 22. Minute wähnten sich die Red Bulls schon in Führung, als die Scheibe nach einem Gestocher im Villacher Gehäuse lag. Der Treffer wurde nach Videostudium der Schiedsrichter aber nicht anerkannt. In der 25. Minute hatte Mark Cullen die Führung im Powerplay allein vor dem Goalie auf dem Schläger, auch Garrett Roe prüfte den Villacher Schlussmann Lamoureux mit einem Hammerschuss. Lamoureux konnte diesen abwehren, musste aber wenig später verletzt Platz machen für den jungen Lukas Herzog. In der 32. Minute traf dann endlich Matt Keith, der einen Schuss von Evan Brophey aus der Distanz zum längst fälligen 1:0 abfälschte, was auch der Pausenstand nach 40 Minuten war. Insgesamt hatten die Red Bulls deutlich mehr Spielanteile, mussten aber auch defensiv immer achtsam sein, wie etwa bei dem Solo von John Hughes in der 38. Minute, der aber in Bernd Brückler seinen Meister fand.

2:0 im Schlussdrittel

Im Schlussdrittel erhöhten die Hausherren in der 43. Minute im Powerplay auf die 2:0-Führung, Andreas Nödl behielt bei einem Gestocher vor dem Villacher Tor die Übersicht. Danach legten die Red Bulls plötzlich einen höheren Gang ein – Michael Boivin traf u.a. die Querstange – und wollten die Vorentscheidung. Aber es kam anders. Die Villacher wehrten zunächst einige Topchancen ab, trafen in der 54. Minute selbst zum Anschluss, und in einer jetzt sehr schnellen und nochmal spannenden Schlussphase erzwangen sie zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit tatsächlich noch die Verlängerung. Dort aber hatten die Salzburger wieder den längeren Atem und Verteidiger Brian Fahey machte an seinem 33. Geburtstag in der 62. Minute mit einem schönen Distanzschuss den Sieg in Verlängerung perfekt.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 28.02.2021 um 08:09 auf https://www.salzburg24.at/sport/salzburg-souveraener-sieger-des-oberen-play-offs-44894077

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