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Salzburger noch nie so pessimistisch eingestellt, wie heute

Die Lebensqualität im Bundesland Salzburg ist im internationalen Vergleich und im Vergleich mit anderen österreichischen Regionen sehr hoch. Das ist der zentrale Ergebnis einer Langzeitstudie rund um das Forscher-Team Markus Pausch, die am Donnerstag in der FH Salzburg präsentiert wurde.

Das Forscher-Team rund um Markus Pausch präsentierte am Donnerstag im Beisein von Landesrätin Martina Berthold an der FH Salzburg den ersten Teil ihrer Langzeitstudie „Lebensqualität und Innovation im Bundesland Salzburg“.  Das Projekt systematisiert wichtige Dimensionen von Lebensqualität und Innovation auf wissenschaftlicher Basis und bereitet sie für die regionale Ebene im Bundesland Salzburg auf.

Lebensqualität in Salzburg hoch

Die Lebensqualität im Bundesland Salzburg ist im internationalen Vergleich und im Vergleich mit anderen österreichischen Regionen sehr hoch. Trotz dieser hohen Werte gibt es - verglichen mit den Zahlen aus 2008 – sinkende Werte in der Wahrnehmung: „Das subjektive Wohlbefinden hat sich leicht verschlechtert“, erklärt Projektleiter FH-Prof. Markus Pausch. Im Bundesländervergleich liegt Salzburg aber etwas über dem Schnitt.

 

Wachsender Pessimismus trotz stabiler Rahmenbedingungen

Die StudienautorInnen konnten zudem belegen, dass sich trotz guter struktureller Rahmenbedingungen, eine überwiegende Mehrheit der Salzburger pessimistisch zeigt. Pausch: „Die Befragten gehen davon aus, dass der Lebensstandard sinken und sich die gesellschaftlichen Verhältnisse verschärfen werden. Eine derart negative Sicht auf die Zukunft gab es in der Zweiten Republik bisher kaum.“ Der erwähnte Pessimismus lässt sich aber nicht mit einer tatsächlichen Verschlechterung der Lebensqualität erklären, sondern mit der Angst davor. Auch wenn es in Teilbereichen Verschlechterungen gibt, besteht in Salzburg nach wie vor ein hohes Maß an sozialer Inklusion und wirtschaftlicher Prosperität.

Freuen sich über den umfangreichen Endbericht: Landesrätin Martina Berthold gemeinsam mit dem Projektleiter der Studie, FH-Prof. Markus Pausch, und FH-Geschäftsführerin Doris Walter./FH Salzburg/Neumayr Salzburg24
Freuen sich über den umfangreichen Endbericht: Landesrätin Martina Berthold gemeinsam mit dem Projektleiter der Studie, FH-Prof. Markus Pausch, und FH-Geschäftsführerin Doris Walter./FH Salzburg/Neumayr

FH-Studie liefert wichtige Impulse

„Was macht eine hohe Lebensqualität aus? Welche Faktoren beeinflussen diese? Und wie bewerten die Salzburgerinnen und Salzburger ihre ganz persönliche Lebensqualität? Die neue FH-Studie liefert wichtige Impulse für die Arbeit der Politik, denn sie zeigt, dass unsere wahrgenommene Lebensqualität nicht nur von ökonomischen Faktoren abhängt. Vielmehr klaffen oftmals harte Fakten und subjektive Wahrnehmung weit auseinander. Der Mehrwert der neuen Studie liegt darin, dass auch weitere Dimensionen, wie jene der sozialen Inklusion, der demokratischen Partizipation, der Arbeit, der Gesundheit und der Umwelt miteinbezogen werden müssen.

Das Land Salzburg bietet im internationalen Vergleich einen ausgesprochen hohen Lebensstandard. Diesen wollen wir auch in Zukunft wahren und weiter verbessern“, betont Landesrätin Martina Berthold, zuständig für Wissenschaft und Erwachsenenbildung.

Weitere Infos zur Studie findet ihr auf der Projektwebsite.

FH-Studie dauerte zwei Jahre

Der zweite Teil der Projektergebnisse zum Thema „Innovation“ wird unter dem Titel „Innovation Matters“ am 9. Mai 2017 an der FH Salzburg vorgestellt.

Das Projekt „Lebensqualität und Innovation im Bundesland Salzburg“ wurde vom Bundesland Salzburg gefördert und von einem interdisziplinären Forscher-Team von Jänner 2014 bis Dezember 2016 an der FH Salzburg durchgeführt.

 

Aufgerufen am 13.12.2018 um 02:13 auf https://www.salzburg24.at/sport/salzburger-noch-nie-so-pessimistisch-eingestellt-wie-heute-55793515

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