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Salzburgerin feiert Erfolge im Nationalteam

Die Volleyballerin Dinka Taletovic aus Salzburg ist die einzige Salzburgerin im Juniorinnen-Nationalteam und kämpfte zuletzt um die EM-Qualifikation. Im E-Mail-Interview mit SALZBURG24 schilderte sie ihre Höhen und Tiefen mit der Mannschaft.

Dinka Taletovic war als einzige Salzburgerin in der Juniorinnen-Nationalteam bei der Qualifikationrunde für die Volleyball-EM in Bardejov in der Slowakei dabei. Die Mittelblockerin mit der Nummer 4 am Rücken, sonst für den PSvBG Salzburg in der Bundesliga tätig, kämpfte gegen die Nationalmannschaften aus Aserbaidschan, Bulgarien, Niederlande, Schweiz und Slowakei ums EM-Ticket. „Es lief besser als erwartet“, eröffnete Taletovic im E-Mail-Interview mit SALZBURG24 und unterstrich die Euphorie mit einem breit grinsenden Smiley.

„Das hat seit Jahren kein Damen-Nationalteam geschafft“

Mit drei Siegen qualifizierten sich die Juniorinnen für die zweite Qualifikationsrunde im Juli. Um den Fixplatz für die EM gleich mit nach Hause zu nehmen, hätte die Truppe am letzten Tag der Qualifikation die slowakische Heimmannschaft bestehen müssen. In einem anstrengenden Match verloren Taletovic und ihre Mitstreiterinnen mit 1:3. Trotzdem überwiegt bei der 18-Jährigen die Freude: „Wir haben unser Bestes gegeben und sind stolz auf uns, denn so einen Erfolg hat schon seit über einigen Jahren kein Damen-Nationalteam aus Österreich geschafft.“   Volleyballerin Dinka Taletovic, hier im PSvBG-Einsatz, war als einzige Salzburgerin in Juniorinnen-Nationalmannschaft dabei. Seit zwei Jahren spielt Taletovic im Juniorinnen-Nationalmannschaft im Volleyball. „Es war ein tolles Gefühl“, beschrieb die gebürtige Braunauerin das Gefühl, als sie zum ersten Mal ins Nationalteam berufen wurde. „Natürlich war ich auch ein bisschen nervös, da ich nicht wusste, was mich dort erwarten wird, aber die Freude dazuzugehören war größer.“

Taletovic und die übermachtigen Niederländerinnen

Als besten Moment aus den letzten Spielen beschrieb Taletovic den Sieg gegen die Niederlande. Gegen ein scheinbar übermächtiges Kollektiv – in körperlicher Größe überlegen, höher blockend und härter angreifend – musste das Nationalteam allen Kampfgeist zusammennehmen um schließlich „nach einer unglaublichen Leistung unserer Seite“ als Sieger vom Feld zu spazieren. Doch die Qualifikationsspiele waren nicht nur von Erfolgserlebnissen geprägt. Gegen die Bulgarinnen fanden die Salzburgerin und ihre Kolleginnen aus den anderen Bundesländern einfach nicht ins Spiel, verloren schließlich mit 1:3.

„Ich liebe diese Team!“

Als Schule, nicht nur fürs Volleyballspielen, sondern für das Leben, versteht die 1,83 Meter große Schülerin das Engagement mit der Nationalmannschaft. „Mit dem Team unterwegs zu sein erfordert sehr viel Disziplin“, beschreibt die 18-Jährige, ohne dabei irgendeine Art von Missgunst zwischen den Zeilen zu verstecken. In den zwei Wochen der Qualifikationsspiele und des vorhergehenden Trainingslagers wuchsen die Mädels zu einer kleinen Familie zusammen. Viel Spaß stand auf der Tagesordnung und in schwierigen Momenten war man mit gutem Rat füreinander da. „Ich liebe dieses Team!“, schickte Dinka Taletovic Herzen in Richtung ihrer Mitstreiterinnen. (Florian Gann / SALZBURG24)
(Quelle: S24)

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