Jetzt Live
Startseite Sport
Sport

So wollen Salzburgs Eis-Cracks den Thron stürmen

Das verlorene Eishockey-Finale liegt dem EC Red Bull Salzburg noch schwer im Magen. Wie Trainer Poss, Schiechl und Co in der 15. Bullen-Saison den EBEL-Thron zurück erobern wollen und was drei Charter-Flüge damit zu tun haben, erklären die Eis-Cracks am Montag im S24-Video beim exklusiven Rundgang in der Umkleidekabine.

Bei uns bekommt ihr erstmals Einblick in die Umkleidekabine nach amerikanischem Vorbild. Zudem haben wir uns mit Trainer Greg Poss, Michael Schiechl, Mario Huber und Peter Hochkofler sowie Dominique Heinrich über die anstehenden Aufgaben in der Champions Hockey League (CHL) sowie Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) unterhalten.

EBEL-Meistertitel steht über allem

Das Ziel für die 15. Saison von EC Red Bull Salzburg wurde am Montag beim Pressetermin in der Eishockey-Akademie in Liefering sofort ersichtlich. Alle Spieler sowie Poss selbst gaben an, in Summe das eine Spiel mehr als letztes Jahr gewinnen zu wollen. Gemeint ist damit das verlorene Final-Duell gegen HCB Südtirol Alperia. Und genau dieses Team sieht Salzburgs Headcoach als härtesten Konkurrenten: "Bozen ist sehr stark, sie haben sich in vielen Bereichen verbessert", erklärte Poss im Gespräch mit SALZBURG24, dessen Team sich bereits seit einem Monat intensiv auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitet.

Poss nimmt wenig Rücksicht

Nach dem kräfteraubenden Salute-Turnier, das die Bullen hinter Bern auf dem zweiten Rang abschlossen, trainierten die Eis-Cracks bei hoher Intensivität hart für ihr großes Ziel. Schiechl hat den freien Sonntag komplett der Erholung und dem Schlaf gewidmet. Im S24-Video erklärt der Stürmer, warum er fast 24 Stunden durchgeschlafen hat und welche persönlichen Ziele er für die neue Saison verfolgt. Auch wenn Kapitän Matthias Trattnig und Co. die Müdigkeit ins Gesicht geschrieben ist, kennt der Coach kein Erbarmen. "Die Jungs haben im Sommer gut gearbeitet. Da müssen wir anschließen und können bei der Trainingsintensität wenig Rücksicht nehmen", sagte der 53-jährige Amerikaner.

So sieht die Umkleidekabine in Salzburgs Eishickey-Akademie aus./SALZBURG24/Andonov Salzburg24
So sieht die Umkleidekabine in Salzburgs Eishickey-Akademie aus./SALZBURG24/Andonov

Ist Salzburg besser geworden?

Mit Peter Mueller, Bernhard Starkbaum, Luka Gracnar und Rob Schremp haben vier Leistungsträger die Bullen verlassen. Qualität, die es erst zu ersetzen gilt. Poss schenkte in Person von Steve Michalek (Iowa Wild/AHL/USA) und Lukas Herzog (Villacher SV) zwei neuen Keepern das Vertrauen. Dazu stehen mit Brent Regner (Texas Stars/AHL/USA), Chris VandeVelde (Luuko Rauma/Liiga/FIN) und Dustin Gazley (Hershey Bears/AHL/USA) drei Spieler auf der Habenseite.

"Bei den Neuzugängen haben wir neben der sportlichen Qualität vermehrt auf die Persönlichkeit geachtet. Die Jungs sind gut drauf und haben tolle Charakter", fand der Headcoach Lob. Ob die Salzburger besser aufgestellt sind als im Vorjahr? Darauf wollte sich Poss nicht sofort festlegen: "Das werden wir erst nach der Saison analysieren können", hielt er sich bedeckt.

Charterflüge als Teambuilding

Am 30. August startet die CHL-Saison für Salzburg mit Auswärtsspielen in Cardiff (GBR) und zwei Tage später in Växjö (SWE), ehe am 6. und 8. September das Heimdoppel auf dem Plan steht. Von der Reise zu den Topklubs werden die Bullen nicht nur sportlich, sondern auch auf sozialer Ebene profitieren. "Die Charterflüge werden uns enger zusammen schweißen und sich positiv auf das Mannschaftsklima auswirken", weiß Poss. Auch Huber freut sich schon auf das internationale Kräftemessen: "Es ist immer geil, wenn man gegen Topklubs spielt und zusätzlich mit der ganzen Mannschaft ein wenig ins Reisen kommt. Zunächst müssen wir uns auf die Hauptaufgabe, Eishockey zu spielen, konzentrieren." Die Salzburger haben in den letzten vier Jahren immer das Playoff erreicht und streben dieses Ziel auch heuer wieder an.

Aufgerufen am 19.12.2018 um 11:00 auf https://www.salzburg24.at/sport/so-wollen-salzburgs-eis-cracks-den-thron-stuermen-60070048

Kommentare

Mehr zum Thema