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Australian Open

Starker Thiem zieht in Runde drei ein

Tennis-Ass macht kurzen Prozess

Dominic Thiem war in Runde 2 eine Macht
Dominic Thiem war in Runde zwei nicht zu stoppen.

Dominic Thiem ist am Mittwoch mit einer sehr starken Leistung in die dritte Runde der mit umgerechnet 45,05 Mio. Euro dotierten Australian Open eingezogen. Der Weltranglisten-Dritte ließ dem Deutschen Dominik Koepfer (ATP-Nr. 70) in Melbourne beim 6:4,6:0,6:2 in nur 1:39 Stunden nicht den Funken einer Chance.

Thiem trifft nun am Freitag entweder auf den als Nummer 29 gesetzten Franzosen Ugo Humbert oder das australische "enfant terrible" Nick Kyrgios.

"Ich bin richtig zufrieden. Es war am Anfang ein schweres Match, er ist richtig heiß rausgekommen. Dann waren die ersten Games eng, ich habe im sechsten Game Breakbälle abgewehrt und dann direkt drauf das Break zum 4:3. Da habe ich die Handbremse gelöst und ab dem Moment ist alles gegangen", erklärte Thiem gleich nach dem Match im Interview mit ServusTV. Die Temperatur ist von 31 Grad zu Beginn etwas kühler geworden. "Dann ist alles, was ich gemacht habe, aufgegangen und am Ende war es eine Superleistung."

Thiem bei Australian Open auf Kurs

Thiem hat damit auch Kräfte gespart. Der Vorjahresfinalist hatte ja im Vorjahr auf dem Weg ins Endspiel gegen Novak Djokovic in Runde zwei gegen Alex Bolt (AUS) über fünf Sätze gehen und einen 1:2-Satzrückstand aufholen müssen. "Die Partie war sicher nicht ideal im letzten Jahr", erinnerte sich der Niederösterreicher.

Die Zweitrundenpartie 2020 sah hingegen ganz anders aus. Thiem startete im ersten Duell mit seinem Namensvetter solide, doch im sechsten Game musste er als Erster zwei Breakbälle abwehren. Dies gelang dem Lichtenwörther und er selbst nutzte den vierten im siebenten Game zum 4:3. Ab diesem Zeitpunkt war Thiem aber plötzlich klar Chef auf dem Platz. Nach 42 Minuten servierte Thiem zum 6:4 aus.

Thiem lässt Koepfer keine Chance

Nun begann der "Thiem-Express" erst so richtig zu rollen: Der US-Open-Sieger machte nicht weniger als elf Games in Folge. Nach einem Break zum 1:0 legte Thiem gleich drei zu-Null-Games in Folge zum 4:0 nach und ließ Koepfer in diesem Satz nicht mehr anschreiben. Nach 69 Minuten hatte Thiem eine 2:0-Satz-Führung in der Tasche. Bis zum 4:0 im dritten Satz blieb Koepfer ohne Gamegewinn. Unter dem Jubel des Publikums in der Margaret Court Arena holte der Weltranglisten-70. noch zwei Games, am Sieg Thiems gab es aber nichts zu rütteln.

Thiem konnte sich später in Ruhe die Night Session zwischen Kyrgios und Humbert anschauen. "Ein Gegner, den man nie braucht. Wenn er will und einen guten Tag hat, kann er alle schlagen", sagte Thiem zu Kyrgios, der allerdings doch Humbert als Favoriten sah. "Der hat im letzten Herbst richtig gut gespielt, in Paris Tsitsipas geschlagen.

(Quelle: APA)

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