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Berlin-Marathon

Peter Herzog fixiert Olympia-Limit

Bekele verpasst Weltrekord nur knapp

Peter Herzog APA/HANS PUNZ
Peter Herzog schaffte beim Berlin-Marathon das Olympia-Limit. (Archivbild)

Der Äthiopier Kenenisa Bekele hat beim Berlin-Marathon den Weltrekord hauchdünn um nur zwei Sekunden verpasst. Der 37-Jährige gewann am Sonntag in 2:01:41 Stunden. Der Pinzgauer Peter Herzog erreichte mit neuer persönlicher Bestzeit als Zwölfter das Olympia-Limit.

Aus österreichischer Sicht sorgte Peter Herzog in der deutschen Hauptstadt für ein dickes Ausrufezeichen. Der Saalfeldener lief als Zwölfer in 2:10:57 Stunden nicht nur zum Olympia-Limit (2:11:30), der 32-Jährige lag damit dank über vier Minuten verbesserter neuer persönlicher Bestzeit sogar ziemlich knapp über dem österreichischen Rekord. Diesen hatte Lemawork Ketema im April beim Wien-Marathon in 2:10:44 aufgestellt. Der Oberösterreicher Valentin Pfeil (28.) schaffte in 2:14:17 die direkte Olympiaqualifikation hingegen nicht.

Tolle Nachrichten vom Berlin Marathon! Wahnsinns Zeit von Peter Herzog!!!! Herzliche Gratulation zum Olympia Limit! #TeamSalzburg #Tokyo2020

Gepostet von Salzburger Leichtathletikverband SLV am Sonntag, 29. September 2019

Weltrekord in Berlin knapp verpasst

Die Weltrekordmarke von 2:01:39 hatte der Kenianer Eliud Kipchoge vor einem Jahr ebenfalls in der deutschen Hauptstadt aufgestellt. Bekele lief eine klare neue persönliche Bestzeit, 2016 hatte der dreimalige Bahn-Olympiasieger und Weltrekordhalter über 5.000 und 10.000 m in Berlin in 2:03:03 gewonnen. Zweiter am Sonntag wurde mit 2:02:48 Stunden sein Landsmann Birhanu Legese.

Bei den Frauen gab es auch einen äthiopischen Doppel-Erfolg. Ashete Bekere gewann in 2:20:14 Stunden vor Mare Dibaba, die sieben Sekunden langsamer war. Platz drei sicherte sich die Kenianerin Sally Chepyego in 2:21:06 Stunden.

(Quelle: APA)

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