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7 Penalties verballert

Eis-Bullen unterliegen Laibach trotz Aufholjagd

Slowenen entführen zwei Punkte aus Salzburg

Der EC Red Bull Salzburg verlor am Sonntag sein Heimspiel gegen Laibach mit 2:3 nach Penaltyschießen. Das Team von Headcoach Matt McIlvane kämpfte sich nach einem 0:2 Rückstand stark zurück, zog im Penaltyschießen nach sieben vergeigten Versuchen aber den Kürzeren.

Schon nach nur 120 Sekunden jubelten im Volksgarten die Gäste. Tadej Cimzar sorgte für den frühen Schock und netzte aus spitzem Winkel eiskalt ein. Salzburg schüttelte sich kurz und erspielte sich Torszenen, welche aber ungenutzt blieben. Entweder scheiterte man nur um wenige Zentimeter oder beim starken slowenischen Tormann Zan Us war Endstation.

Salzburg mit viel Mühe

Auch im Mittel-Abschnitt tat sich die Crew von Headcoach Matt McIlvane schwer. Gegen einen nahezu perfekt stehenden Tabellenführer der heimischen Eishockey-Liga fanden Benjamin Nissner, Thomas Raffl sowie Ty Loney zunächst einfach kein Mittel. "Bei Laibach heißt es besonders aufpassen ob ihrer Offensivstärke.", warnte Verteidiger Dominique Heinrich noch vor dem Liga-Schlager gegen den Leader. Der Nationalspieler behielt recht, Luka Kalan erhöhte in Minute 25.Minute zum 2:0 für die Drachen.

Doppelschlag sorgt für Spannung bis zum Schluss

Matt McIlvane schien beim zweiten Pausentee die passenden Worte an seine Mannen gerichtet zu haben, denn die Mozartstädter präsentierten sich im Vergleich zu den ersten beiden Abschnitten wie ausgewechselt. Binnen 69 Sekunden egalisierten Salzburgs Cracks einen 0:2 Rückstand und kamen durch Peter Schneider und Paul Huber zum 2:2 Ausgleich. Auch danach nahmen die Hausherren das Zepter in die Hand. Der nun spielerische Vorteil konnte in der regulären Spielzeit aber nicht mehr umgemünzt werden.

Penalty-Krimi im Liga-Schlager

Nach einer unglaublich spannenden Overtime benötigte diese Begegnung satte 14 Versuche im Penalty-Schießen, um einen Sieger zu ermitteln. Während die Bullen sieben Versuche versemmelten, netzten die Gäste mit dem allerletzten Anlauf durch Mitja Robar ein und sicherten sich das zusätzliche zweite Körndl in Salzburg.

Aufholjagd bleibt unbelohnt

Anders als am Freitag blieb die späte Aufholjagd gegen Laibach erfolglos. In Szekesfehervar machten die Bullen ein 0:3 wett, sicherten sich am Ende beim Rangzweiten einen 4:3 Sieg nach Verlängerung. Beim Liga-Hit am Sonntag behielt der Tabellenführer der heimischen Eishockey-Liga den längeren Atem, für Salzburg reichte es nur für ein Pünkterl.

Zwei Heimspiele am kommenden Wochenende

Weniger spannend und mehr Punkte sollen es dann kommende Woche werden. Dann erwarten die Salzburger Liga-Neuling Pustertal und die Haie aus Innsbruck zum Heim-Doppel am zweiten Advents-Wochenende.

Salzburg gegen Laibach: LIVETICKER zum Nachlesen

Enttäuschung im Bullen-Lager

"Natürlich sind wir noch enttäuscht, weil wir uns eine gute Möglichkeit gegeben haben, um aufzusteigen. Aber wenn man ehrlich ist, haben wir es uns selbst schwergemacht mit dem Hinspiel in Rouen, da hätten wir einfach kollektiv besser auftreten und ein besseres Spiel machen müssen", sagte Salzburgs Florian Baltram.

Der 24-jährige Stürmer, der am Freitag gegen den Tabellenzweiten Hydro Fehérvár AV19 sein 300. Ligaspiel feierte, hat das Aus gegen Rouen schon abgehackt: "Die Champions League ist vorbei und es hilft nichts mehr, darüber nachzudenken. Wir haben gesehen, dass jedes Spiel zählt und das ist auch in der Meisterschaft so".

Jung-Stürmer Danjo Leonhardt kehrt nach überstandener Krankheit wieder in das Team zurück. Weiterhin rekonvaleszent verhindert sind JP Lamoureux, Peter Hochkofler, Mario Huber, Aljaž Predan, Jakub Borzecki und Vincent LoVerde. Keeper Nicolas Wieser trainiert schon wieder mit der Mannschaft.

(Quelle: SALZBURG24)

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