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Nach 0:2-Rückstand

Aufholjagd der Eisbullen bringt Punkt in Graz

2:3-Niederlage nach Penaltyschießen

Eisbullen - Graz99ers Red Bull/GEPA
Die Salzburger Eisbullen mussten sich nach Penaltyschießen mit 2:3 geschlagen geben.

Die Aufholjagd der Salzburger Eisbullen wurde zumindest mit einem Punkt bei den Graz 99ers belohnt. Die Salzburger verloren aber 2:3 nach Penaltyschießen.

Die Graz99ers haben in der ICE-Eishockeyliga nach sieben erfolglosen Versuchen wieder Red Bull Salzburg bezwungen. Die Steirer jubelten am Sonntag über ein 3:2 nach Penaltyschießen. Der KAC holte beim 3:2 in Fehervar den vierten Auswärtssieg in Folge. Ljubljana baute seine Tabellenführung indes mit einem 4:3 in Dornbirn aus. Die Vienna Capitals setzten sich im Nachzügler-Duell mit Pustertal klar 3:0 durch, während Linz die drei Punkte gegen den VSV im Finish noch herschenkte.

Eisbullen belohnen sich mit einem Punkt

In Graz legten die Heimischen gegen Salzburg ebenso einen Blitzstart hin. Nach 85 Sekunden stand es durch Tore von Ex-Salzburger Michael Schiechl (30 Sekunden) und Calle Ackered in zweifacher Überzahl sogar 2:0. Das mögliche dritte Shutout in Folge von Bullen-Goalie Atte Tolvanen war damit abgesagt. Die weiterhin ersatzgeschwächten Gäste - unter anderen fehlten Thomas Raffl, Ty Loney und Ali Wukovits - fanden zunächst keine Antwort in Form eines Treffers. Der gelang erst Mario Huber ausgerechnet in Unterzahl (38.). Der Stürmer ließ sich auch das 2:2 gutschreiben, nachdem Goalie Niklas Lundström einen harmlosen Chip durchrutschen ließ (49.). Im Penaltyschießen hatten die 99ers dank des schwedischen Routiniers Simon Hjalmarsson das bessere Ende für sich.

Das sechste Pflichtspiel in Serie mit "Zugabe" für unsere Red Bulls. Tolle Moral bewiesen. Im Penaltyschießen behielt Graz die Oberhand. ????: Mario Huber (2) _____ #GoRedBulls #UnitedByPassion #G99vsRBS

Gepostet von EC Red Bull Salzburg am Sonntag, 24. Oktober 2021

Frühe Tore in allen Spielen

Rekordverdächtig waren auch die Startphasender anderen Partien. Gleich in fünf der sechs Partien fiel das 1:0 innerhalb der ersten Spielminute. Am schnellsten jubelten die Linzer. Chris Rumble traf nach sieben Sekunden in einer Partie, die sich im Finish überschlug: Bis 38 Sekunden vor dem Ende führten die Oberösterreicher scheinbar komfortabel 3:1, doch John Hughes und Joel Broda mit einem Tor acht Sekunden vor Schluss retteten den VSV in die Overtime, in der Scott Kosmachuk die Kärntner sogar zum 4:3-Sieg führte. Der ehemalige Linzer Broda sammelte vier Punkte.

Dornbin keine Heimmacht

Dornbirn lag nach zwei Dritteln 1:3 zurück, glich aber im Schlussdrittel durch Davis Vandane (41./PP) und Colton Beck (45.) aus. Dennoch kassierten die siebtplatzierten Vorarlberger die dritte Heimniederlage in Folge, weil Jaka Sodja 40 Sekunden zum Laibacher Matchwinner wurde. Während die Vorarlberger die dritte Heimniederlage in Folge kassierten, punkteten die slowenische Torfabrik im elften Spiel in Folge. Der Lohn sind vier Punkte Vorsprung in der Tabelle vor Fehervar.

KAC verteidigt Österreichs Ehre

Bestes Österreicher-Team ist der KAC, der zum siebenten Mal in Folge punktete und drei Punkte hinter den Ungarn liegt. Paul Postma stellte in Szekesfehervar nach 39 Sekunden in der Verlängerung die zwei Punkte des nun drittplatzierten Titelverteidigers sicher. Zuvor hatten die Rotjacken durch Johannes Bischofsberger (51 Sekunden) und Matt Fraser (26.) zweimal vorgelegt.

Den Capitals gelang der dritte Heimsieg in Folge. Beim 3:0 gegen Liga-Neuling Pustertal trafen Anton Karlsson (1.), Nicolai Meyer (18./PP) und Lukas Piff (46.). David Kickert feierte das erste Shutout seit seiner Rückkehr.

(Quelle: APA)

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