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nach zwei jahren pause

Geierspichler bereits gut in Form

Paralympics-Limit knapp verpasst

Thomas Geierspichler Petra Dissertori
Der Anifer war mit den beiden Rennen zufrieden. (ARCHIVBILD)

Der Salzburger Renn-Rollstuhlathlet Thomas Geierspichler holte bei den ersten Rennen seit zwei Jahren einen ersten und dritten Platz. Nur das Paralympics-Limit gelang dem Anifer noch nicht.

Die Rennpremiere in der Schweiz nach zwei langen Jahren ohne Wettkämpfe verlief für Thomas Geierspichler sehr gut. Beim IPC Athletics Grand Prix in Nottwill holte der zweifache Paralympicsieger gestern über die 1.500m den Sieg und heute wurde er Dritter im 400m Bewerb. Leider verpasste er nur knapp das Limit für die Paralympics, aber es kommen noch einige Quali-Möglichkeiten für Toyko. 

Geierspichler zufrieden

Gestern folgte beim IPC Athletics Grand Prix in Nottwill der Bewerb über die 1.500m, heute das 400er-Rennen. An beiden Tagen war es sehr kalt und gestern kamen noch Regen und teils starke Windböen hinzu. „Beim 1.500er legte ich einen verhaltenen Start hin, da ich keinen Grip hatte. Dann überholte ich sämtliche Gegner. Im Finale fing ich den starken Philippinen Mangliwan und den Weltranglistendritten Juarez aus Mexiko noch ab. Der erste Sieg war ein Traum, aber durch die Witterungsbedingungen und den starken Wind war an ein Paralympics-Limit nicht zu denken. Die Bedingungen waren dafür einfach zu schlecht. Aber dieser Premierensieg nach fast zwei Jahren ohne Wettkampf gab mir viel Selbstvertrauen und zeigte mir, dass ich mit meinem Trainer Walter Gfrerer sehr gut trainiert habe“, freute sich der Anifer.

Paralympics-Limit über 400m knapp verpasst

Heute endete der GP in Nottwill mit dem 400er Rennen, das ebenfalls in Tokyo im Paralympics-Programm steht. Den Sieg holte sich der Mexikaner Leonardo Perez Juarez mit einer Zeit von 1:01,89 Minuten. Knapp vor Thomas Geierspichler kam der Philippine Pete Mangliwan als Zweiter ins Ziel. Der Salzburger erreichte eine Zeit von 1:03,84 Minuten, wodurch er das geforderte Paralympics-Limit von 1:03,27 Minuten nur knapp verpasste.

„Als ich auf das Ergebnisboard sah, war ich doch überrascht, dass ich so knapp am Limit war. Es hat heute zwar nicht geregnet, aber es war sau kalt. Mit meiner Leistung bin ich sehr happy und ich habe auch Top-Leute und Medaillengewinner, wie den Schweizer Beat Bösch, Mario Trindade (POR) oder den Litauer Kestutis Skucas, geschlagen. Mehr ist von der Zeit her aufgrund des Wetters derzeit nicht drin. Aber ich hoffe, dass es bei den nächsten Bewerben besser wird!“

Nächste Chance in Arbon

Die Schweizer Bahnserie, wo es für Thomas Geierspichler um die Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Polen in wenigen Wochen sowie um die Quotenplätze für die Paralympics in Tokyo geht, wird am 21. und 22. Mai in Arbon fortgesetzt.

(Quelle: SALZBURG24)

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