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Stockerl-Platz

Mario Seidl bestätigt frühe Topform

Salzburger Kombinierer sprintet auf Rang zwei

Mario_Seidl ÖSV/Derganc
Mario Seidl (re) sprintet in Oberwiesenthal auf den zweiten Rang. Nur der Deutsche Vinzenz Geiger (li.) war schneller.

Das kann sich sehen lassen: Salzburgs Top-Kombinierer Mario Seidl zeigt beim Sommer-Grand-Prix im deutschen Oberwiesenthal groß auf. Der 28-Jährige sprintet auf den zweiten Rang und zieht einen Vergleich mit der Tour de France.

Im dritten Sommer-Grand-Prix, der am Mittwoch in Oberwiesenthal (GER) über die Bühne ging, kann das ÖSV-Team den nächsten Podestplatz bejubeln.

Seidl nur von Geiger geschlagen

Mario Seidl sprintet beim Sieg von Vinzenz Geiger (GER) auf den zweiten Platz, Dritter wird der Finne Ilkka Herola. Bei den Damen geht der Sieg erneut an Gyda Westvold Hansen (NOR) vor Ema Volavsek (SLO) und Mari Leinen Lund (NOR). Die ÖSV-Athletin Annalena Slamik wird starke Sechste.

Salzburger Dritter in Gesamtwertung

"Es war wieder ein super Tag heute, ich konnte bereits auf der Schanze einen guten Sprung mit einer sauberen Landung zeigen. Im Rennen habe ich probiert, mich so lange wie möglich zu verstecken und es taktisch klug anzugehen", erklärte Seidl, im Endspurt noch zur voll auf Attacke ausgerichtet war. "Im Schlussanstieg bin ich mir wie bei der Tour de France vorgekommen. Es waren so viele Fans, die einen ins Ziel gepeitscht haben. Mit Platz zwei bin ich richtig happy“, betonte der Kombinierer. Der Stockerl-Platz katapultiert den Salzburger auf den dritten Platz in der Grandprix-Gesamtwertung.

1,2 Sekunden fehlten Seidl zum Sieg

Das Skiroller-Rennen wurde dieses Jahr erstmalig auf der Rollerstrecke in Oberwiesenthal mit abschließendem Bergrennen auf den Fichtelberg ausgetragen. Da sonst im Weltcup bzw. Sommer-Grand-Prix normalerweise immer Rundkurse gelaufen werden, war das Rennen für die Athleten eine besondere Erfahrung.

Im Herrenrennen bildete sich eine Fünf-Mann starke Führungsgruppe, die bis zum Anstieg auf den Fichtelberg zusammenblieb. Dann musste Martin Fritz reißen lassen, unmittelbar nach ihm fiel auch Terence Weber zurück. Geiger, Seidl und Herola liefen gemeinsam bis zum letzten Schluss-Anstieg. Im Zielsprint hatte Geiger die meisten Kräfte, hauchdünn hinter ihm und mit 1,2 Sekunden Rückstand kam dann aber schon Mario Seidl ins Ziel. Martin Fritz wird starker Fünfter und auch die Leistung von Thomas Jöbstl, der mit der sechsten Laufzeit auf Platz sieben vorlief, konnte sich sehen lassen.

(Quelle: SALZBURG24)

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