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Atacama Rallye in Chile

Walkner-Comeback nach Verletzung

Nach siebenmonatiger Verletzungspause steigt Motorrad-Ass Matthias Walkner kommende Woche wieder bewerbsmäßig auf seine KTM. Der Salzburger gibt ab Montag bei der Atacama Rallye in Chile sein Comeback.

Das sechstägige Rennen durch die Dünen der Atacama-Wüste ist das vorletzte Kräftemessen vor der Rallye Dakar, die im Jänner 2020 erstmals in Saudi-Arabien ausgetragen wird.

Heute noch die technische Abnahme und Morgen geht es mit dem Prolog, der Atacama Rallye, los! Nach sieben monatiger Verletzungspause endlich wieder zurück und das tun was mir am Meisten Spaß macht :) Schon jetzt ein großes Dankeschön für´s Mitfiebern und Daumen drücken! Euer Hiasi :) KTM Factory Racing OMV Tankstellen Österreich Red Bull Technogym Spiluttini Bau GmbH QUABUS GmbH SHOEI Europe RIDE 100%

Gepostet von Matthias Walkner am Sonntag, 1. September 2019

Atacama für Walkner erster Schritt Richtung Dakar

Walkner, Dakar-Sieger von 2018, hatte sich auf der vierten Etappe 2019 einen Bruch des Sprunggelenks zugezogen, die Rallye aber auf Rang zwei beendet. Nach seiner Rückkehr unterzog er sich einer Operation und ließ sich dabei auch gleich das 2016 gerissene Kreuzband richten. "Das Sprunggelenk hat vor allem in den letzten Wochen ordentliche Fortschritte gemacht. Meinem Knie geht es nach der Kreuzband-OP auch wieder sehr gut", erklärte Walkner vor seinem Comeback.

Der Kumpel von Ski-Ass Marcel Hirscher sieht die 1.480 Kilometer in Südamerika als ersten Schritt Richtung Saisonhöhepunkt Dakar. "Bei der Atacama Rallye habe ich gar keine Erwartungen. Ich muss schauen wie schnell ich mich wieder an das Renntempo und das Fahren im Sand gewöhnen kann. Ich werde nicht zu viel riskieren - die Zielankunft und Rennkilometer sammeln, stehen im Vordergrund", erklärte der KTM-Fahrer, der am Sonntag seinen 33. Geburtstag feierte.

Walkner trainierte in Re-Bull-Zentrum in Thalgau

Dennoch ist er gespannt, wo er nach der langen Pause steht. "Auch wenn das Sprunggelenk schon noch etwas zwickt, fühle ich mich sehr gut. Ich habe in den letzten Wochen und Monaten viel an meinem Muskelaufbau und der Feinmotorik gearbeitet. Deshalb bin ich auch sehr positiv gestimmt für Chile. Natürlich ist es, ob meines Trainingsrückstandes, schwer zu sagen, wo ich derzeit liege. Vielleicht gelingt es mir aber, bei der ein oder anderen Etappe schon aufzuzeigen", sagte Walkner.

Der Kuchler absolvierte in den vergangenen Monaten im Red-Bull-Trainingszentrum in Thalgau pro Woche 20 bis 25 Stunden Training und Therapie, um sich im Hinblick auf die kommende Dakar von 5. bis 17. Jänner in Form zu bringen.

(Quelle: APA)

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