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Marokko-Rallye

Auweh! Walkner verletzt sich am Knie

Matthias Walkner, Rallye du Maroc Marcin Kin/KTM
Matthias Walkner zog sich bei der Marokko-Rallye eine Knie-Verletzung zu.

Ex-Dakar-Sieger Matthias Walkner zog sich am Dienstag auf der 4. Etappe der Marokko-Motorrad-Rallye eine Knieverletzung zu. Der Salzburger stürzte in einer Steinwüste – sein rechtes Knie schwoll dabei extrem an.

Nicht schon wieder! Am Montag kämpfte sich der Kuchler mit einer famosen Aufholjagd noch auf Rang zwei vor, ehe am Dienstag bei der nächsten Prüfung der Schock folgte: Nach einem Sturz in einer Steinwüste ist das rechte Knie von Walkner "extrem angeschwollen", wie uns das Motorrad-Ass per WhatsAppp-Nachricht berichtet.

Matthias Walkner Matthias Walkner
Das Salzburger Motorrad-Ass Matthias Walkner stürzte bei der Marokko-Rallye und verletzte sich dabei sein rechtes Knie.

Walkner gibt vorerst Entwarnung

"Es ist zwar extrem geschwollen, aber nicht so schlimm. Natürlich tut es ein bisschen weh, aber die Bänder etc. sind okay. Das Knie kann ich fast nicht abbiegen", erklärte der Salzburger, der durch den Sturz und einer kleinen Fehl-Navigation vor der Schlussetappe auf Rang 14 (+15:52 Minuten) zurückfiel. Beim Unglück fiel Walkner auch auf den Kopf – sein Helm verhinderte aber schlimmere Verletzungen. "Mein Kopf brummte ganz schön, aber es geht mir soweit gut", erklärte der Tennengauer an, der bei der morgigen Schlussetappe auf jeden Fall mitfahren will. "Im schlimmsten Fall muss ich im Stehen fahren, wenn ich das Knie nicht abbiegen kann."

Die Dienstags-Etappe gewann Paulo Goncalves vor Ricky Brabec (+1 Minute) und Andrew Thomas Short (+1:31 Minuten). Nach der verkürzten vierten Etappe belegt Walkner den siebten Gesamtrang mit rund neuneinhalb Minuten Rückstand auf den führenden Andrew Short.

Heute war es richtig lustig zum Fahren auf der abwechslungsreichen Piste, trotzdem war es keine einfache...

Gepostet von Matthias Walkner am Montag, 7. Oktober 2019

Marokko-Rallye: Walkner verliert Zeit

Nach seinem Vorstoß auf Platz zwei hat Matthias Walkner am vorletzten Tag der Marokko-Motorrad-Rallye als "Pfadi" wie erwartet wieder Zeit verloren. Der Dakar-Sieger 2018 aus Österreich geht nach Tagesrang 14 inklusive Sturz in der auf 311 Kilometer verkürzten vierten Etappe als Gesamt-7. mit rund neuneinhalb Minuten Rückstand auf den führenden Husqvarna-Fahrer Andrew Short in den Schlusstag.

"Auf den ersten 100 Kilometern ist es echt gut gelaufen. Beim Sturz habe ich mir Schulter und Knie etwas angeschlagen, aber ich konnte weiterfahren", berichtete Walkner, der einmal mehr mit einem eigenwilligen und unvollständigen Roadbook kämpfte. Dadurch hatten es die nachfolgenden Fahrer einfacher. "Ich fühle mich aber richtig gut auf dem Motorrad", sagte der KTM-Pilot aus Salzburg. Die fünfte und letzte Etappe am Mittwoch ist 465 Kilometer lang (166 KM Sonderprüfung) und endet in Fes. Für Walkner ist die Rallye die Generalprobe für die Dakar 2020.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

Aufgerufen am 18.10.2019 um 08:45 auf https://www.salzburg24.at/sport/sportmix/matthias-walkner-verletzt-sich-bei-marokko-rallye-77385925

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