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22 Minuten verloren

Walkner patzt als Dakar-Führender

Salzburger dennoch Gesamt-Zweiter

Matthias Walkner, Rallye Dakar Rally Zone
In der Gesamtwertung bleibt Matthias Walkner noch in den Top drei.

Die zweite und entscheidende Halbzeit der diesjährigen Rallye Dakar startete mit einer 402 Kilometer Wertungsprüfung. Der Salzburger Matthias Walkner patzte und beendete den Tag auf Rang 24. Er verlor gut 22 Minuten auf den Tagesschnellsten José Ignacio Cornejo.

In der Gesamtwertung bleibt Walkner noch in den Top drei und das Feld der Titelanwärter rückt wieder näher zusammen.

Matthias Walkner Rallye Zone
Matthias Walkner jagt bei der Rallye Dakar 2020 einem Podestplatz hinterher.

Walkner bleibt nach Etappen-Abbruch Zweiter

Abgebrochen werden musste die heutige sechste Etappe der Rallye Dakar, weil eine Strecke schwer ramponiert war. Salzburger Motorrad-Pilot Matthias Walkner beendet den Tag auf dem dritten Rang.

Sanders mit schwerem Sturz

Der erste Tag nach der Pause startet schon in der Verbindungsetappe mit einem schweren Sturz. Einer der größten Favoriten der diesjährigen Rallye-Dakar, Daniel Sanders, stürzte acht Kilometer nach dem Bivouac auf einer Asphaltstraße und zog sich Verletzungen am linken Arm zu. Sanders muss die diesjährige Dakar aufgeben und wird ins Krankenhaus gebracht.

Walkner mit Navigationsfehler

Für Walkner bedeutete dies, dass er als Zweiter in die Wertungsprüfung ging und gemeinsam mit Sam Sunderland die Vorausnavigation übernehmen musste. Bis Kilometer 250 meisterte der Salzburger diese Aufgabe perfekt und verlor kaum Zeit. Durch einen späteren Navigationsfehler büßte der Kuchler dann viel Zeit ein und landete auf der siebenten Etappe mit einem Rückstand von gut 22 Minuten auf Platz 24.

Eigentlich war es ein sehr guter Tag. Leider hab ich mich einmal richtig verfranzt ???? Nichtsdestotrotz kann ich in der...

Gepostet von Matthias Walkner am Sonntag, 9. Januar 2022

Rallye Dakar: Walkner Gesamt-Zweiter

In der Gesamtwertung kann Walkner Platz zwei verteidigen. Neuer Führender ist der Yamaha-Pilot Adrien van Beveren, der amtierende Dakar-Champion Kevin Benavides schiebt sich knapp hinter Walkner auf Platz drei.

"Habe mich richtig verfranzt"

„Eigentlich war es ein sehr guter Tag. Leider hab ich mich einmal richtig verfranzt. Bei Kilometer 60 konnte ich schon Sam Sunderland, der drei Minuten vor mir gestartet ist, einholen und habe dann voraus navigiert. Bis Kilometer 250 hatten wir ein richtig gutes Tempo und waren voll dabei. Wir kamen dann an ein offenes, riesiges Plateau und laut Roadbook mussten wir der Haupt-Piste folgen, ohne jegliche CAP-Angaben (Anm. Kompasskurs). Sam und ich sind den Roadbook-Angaben gefolgt und waren falsch. Wir haben beide sicher 15 Minuten herumgesucht und dabei viel Zeit verloren. Es ist nun mal so und gehört dazu. Gegen Ende habe ich dann voll gepusht, um den Verlust irgendwie in Grenzen zu halten", so Walkner in einer Aussendung am Sonntag.

Walkner geht als 24. Fahrer in die morgige 395 Kilometer lange Wertungsprüfung und kann aufgrund seiner guten Startposition wieder Zeit gutmachen.

(Quelle: SALZBURG24)

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