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Von Al Wajh nach Neom

Walkner auf zweiter Dakar-Etappe auf Platz acht

Matthias Walkner, Rallye Dakar Walkner
Der Salzburger schafft in der zweiten Etappe den achten Platz. 

Matthias Walkner ist am Montag auf der zweiten Etappe der Dakar-Rallye bei den Motorrädern auf Platz acht gelandet. Der Salzburger hatte nach 367 Kilometern von Al Wajh nach Neom 5:59 Minuten Rückstand auf seinen erstplatzierten KTM-Kollegen Ross Branch aus Botswana. In der Gesamtwertung fehlen dem auf Rang vier liegenden Walkner genau zwei Minuten auf den führenden Briten Sam Sunderland (KTM).

Der erste Teil der Super-Marathon-Etappe führt die Piloten über 367 Kilometer von Al Wajh nach Neom. Überwiegend verläuft die Strecke auf festem Untergrund (65%) und Schotter (30%) durch Canyons und Berge. Das vom Veranstalter in Farbe vor markierte Roadbook wird heute früh, erst 15 Minuten vor Start, für die Rallye-Piloten ausgegeben.

Bei sechs Etappen wird diese neue Regelung angewendet und soll so die Navigation wieder stärker in den Vordergrund rücken. Die Fahrer dürfen heute, im Biwak in Neom, keine Hilfe von außen in Anspruch nehmen und haben lediglich zehn Minuten Zeit, um kleine Reparaturen am Motorrad selber vorzunehmen.

Der zweifache Dakar-Sieger Toby Price eröffnet die zweite Etappe, vor Ricky Brabec und Walkner der als dritter in die Wertungsprüfung geht. Der Kuchler beendet den Tag auf dem achten Platz und liegt in der Gesamtwertung nur zwei Minuten hinter seinem führenden KTM-Teamkollegen Sam Sunderland.

Über 7.500 Kilometer geht die Rally Dakar ... Damit man sich ein besseres Bild davon machen kann wie lange die Strecke...

Gepostet von Matthias Walkner am Sonntag, 5. Januar 2020

Walkner nervös und mit Glück

„Wir wussten bereits im Vorfeld, dass dieser Tag einer der schwierigsten in Sachen Navigation werden wird. Ich war nervös vor dem Start und habe mich heute besonders auf die Navigation konzentriert. Bei Kilometer 46 konnte ich Price und Brabec, die 6 bzw. 3 Minuten vor mir gestartet sind, einholen. Die Beiden hatten sich verfahren. Die nächsten 130 Kilometer musste ich dann aufgemacht und voraus navigieren. Gefühlt habe ich mich sehr gut aber für den Kopf und die Konzentration war es brutal anstrengend. Bei Kilometer 165 konnte mich Kevin Benavides einholen, ich bin dann den ganzen Tag in seinem Staub gefahren. Das war weniger lustig. Es ist so, als ob man ständig in eine „Sandwand“ hineinfährt und bei den großen Steinen, die unter dem Sand liegen, hatte ich einige Male enormes Glück! Außerdem füllt sich die Brille immer mehr mit Sand und zusätzlich zu den schwierigen Lichtverhältnissen, sieht man dann kaum noch etwas. Ich bin froh gesund im Ziel zu sein. Ich habe heute nicht viel Zeit liegen lassen und befinde mich in einer guten Ausgangsposition. Morgen kann ich dann von hinten starten", sagt der Salzburger am Montag.

Am Dienstag wird der zweite Teil der Super-Marathon-Etappe absolviert. Von Neom geht es in einer Schleife über 504 Kilometer, wovon 427 Kilometer gewertete Sonderprüfung sind, wieder zurück nach Neom. Zwar verliert Walkner knapp sechs Minuten auf den heutigen Tagessieger, schafft sich aber eine gute Ausgangsposition für die morgige Etappe.

Rallye Dakar, Walkner APA
(Quelle: SALZBURG24)

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