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Marokko-Rallye

Erfolgreiche Aufholjagd für Walkner

440 Kilometer Sonderprüfung legte Matthias Walkner bei der dritten Etappe der Marokko-Rallye zurück. Nachdem der Salzburger am Sonntag zurückgefallen war, begann am Montag die große Aufholjagd: Am Ende des Tages hatte sich Walkner auf Platz zwei vorgekämpft.

Die Piloten durften nach dem Rennen am Sonntag keine Hilfe von außen in Anspruch nehmen und hatten, durch die neue Regelung, lediglich zehn Minuten Zeit um Reparaturen am Motorrad selber vorzunehmen. Auch das Roadbook wurde erst 15 Minuten vor Start an die Rallye-Piloten ausgegeben. 

Für Walkner verlief der gestrige Tag der Marokko-Rallye nicht nach Wunsch. Navigationsprobleme kosteten dem KTM-Piloten viel Zeit und einige Platzierungen in der Gesamtwertung. Mit dem heutigen zweiten Etappenplatz hat der Salzburger in der Gesamtwertung einiges an Boden gut gemacht und schiebt sich hinter KTM-Teamkollegen Toby Price auf den zweiten Gesamtrang nach vor.

Walkner: "Nur noch am Limit"

"Wir sind zwei Tage mit denselben Reifen gefahren und die letzten 100 Kilometer waren nur noch am Limit. Wenn man plötzlich dreimal so viel Bremsweg hat wie gewohnt, dann geht es zum Teil extrem knapp her auf dem rutschigen Geröll", schildert Walkner nach dem Rennen. Für ihn war die Überraschung im Ziel groß: "Mit dem zweiten Platz hätte ich aufgrund meiner Navigationsfehler niemals gerechnet."

(Quelle: SALZBURG24)

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