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Salzburger Eng führt DTM an

Philipp Eng, DTM APA/HANS PUNZ/ARCHIV
Philipp Eng führt die DTM an.

Bei der Siegerehrung hat sich Philipp Eng ein wenig zurückhaltend gezeigt. Dabei war der BMW-Pilot nach dem Rennwochenende des Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) voller Emotionen. "Ich bin überglücklich, daran könnte ich mich gewöhnen", sagte der Salzburger nach seinem Premierensieg am Samstag und dem zweiten Rang im vierten DTM-Lauf am Sonntag im belgischen Zolder. Ferdinand Habsburg schied aus.

Durch den zweiten Platz hinter Audi-Pilot Rene Rast übernahm Eng mit 59 Punkten die Gesamtführung nach vier von 18 Läufen. Er liegt nun fünf Punkte vor dem Deutschen Rast in Front, der am Samstag mit einem technischen Defekt ausgefallen war.

Eng: "Ich wollte in zweiter Kurve zu viel"

"Das Ergebnis zeigt, dass wir in den ersten vier Rennen einen sehr guten Job gemacht haben", meinte Eng. "Ich kann mich nur bei jedem bei BMW Motorsport und meinem Team bedanken, dass wir so ein zuverlässiges und schnelles Auto haben - sowohl im Qualifying als auch im Rennen."

Rast, der Champion von 2017, war vom zweiten Rang aus in den vierten Meisterschaftslauf gestartet. Überraschend von der Pole Position aus ins Rennen ging der 20-jährige BMW-Rookie Sheldon, der die Angriffe von Rast und Eng abwehrte. "Ich wollte in der zweiten Kurve zu viel", erklärte Eng, der nach dem missglückten Manöver auf den fünften Rang zurückfiel.

Erneut Podestplatz für Salzburger

Ein Vorteil brachte Eng sein Boxenstopp in der achten Runde. Wieder auf der Strecke überholte er Robin Frijns und Timo Glock, die erst zwei Runden später an die Box gingen, und war Dritter. Nachdem Marco Wittmann Frijns aus dem Rennen geschossen hatte, folgte eine Safety-Car-Phase. Beim Re-Start passierte Eng schließlich Van der Linde und übernahm den zweiten Platz, den er bis ins Ziel behielt. Es war der erste zweite Platz in seiner DTM-Karriere. "Das Rennen heute war extrem hart, tatsächlich eines der bisher härtesten in meiner Karriere", sagte Eng.

Der Arbeitstag von Aston-Martin-Pilot Habsburg endete hingegen bereits nach 17 Runden. Der Salzburger musste sein Auto wegen eines technischen Defekts in der Box abstellen. Die nächsten beiden Läufe steigen am 8. und 9.6. im italienischen Misano.

(APA)

(Quelle: APA)

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