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Lokalmatadorin untröstlich

Vali Höll verpasst nach Stürzen Heimsieg in Leogang

Gesamt-Weltcup-Siegerin schrammt an Podest vorbei

Valentina Höll APA/EXPA/JFK
Valentina Höll (AUT) am Samstag, 11. Juni 2022, während dem Downhill Bewerb der Frauen im Rahmen des UCI Mountainbike Weltcup in Leogang. 

Es soll einfach nicht sein für Mountainbike-Ass Vali Höll: Die Lokalmatadorin stürzte beim Weltcup in Leogang am Samstag zwei Mal und verpasste als Sechste den angepeilten Heimsieg.

Die Enttäuschung stand der 20-jährigen Gesamtweltcup-Siegerin von 2021 ins Gesicht geschrieben. Landete Vali Höll in der Qualifikation noch auf Rang zwei, führten zwei Stürze beim Finale dazu, dass sie mit über 24 Sekunden Rückstand auf Gewinnerin Camille Balanche aus der Schweiz den sechsten Platz belegte.

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Vali Höll nach Weltcup-Lauf in Leogang untröstlich

Schon im Vorjahr führte ein Sturz dazu, dass Höll den Sieg nur knapp verpasste. Auch am Samstag dürfte der Druck einfach zu groß für die Saalbacherin gewesen sein: „Überall in der Region ist mein Gesicht zu sehen. Es fühlt sich so an, als hätte ich die nun alle enttäuscht“, sagt Höll in einer ersten Reaktion nach dem Rennen im Gespräch mit SALZBURG24. Dabei kann sich die Mountainbikerin gerade nach einem solchen Lauf auf den Rückhalt von Familie und Freunden verlassen.

Regen verwandelt Strecke in Rutschpartie

Der Regen der letzten Tage sorgte dafür, dass sich die ohnehin anspruchsvolle Strecke mitunter in eine Rutschpartie verwandelte. „Sie war eigentlich nach jedem Lauf anders“, gibt Höll Einblick. Die zwei Stürze ließen sich nicht vermeiden und bedeuten in diesem Sport schnell das Aus. Schwere Verletzungen blieben glücklicherweise aus.

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Steirer Kolb überrascht im Pinzgau

Nicht Höll, sondern völlig überraschend Andreas Kolb ist in Leogang zum österreichischen Downhill-Topergebnis gerast. Der 26-jährige Steirer fuhr als Fünfter zum ersten Mal ins Mountainbike-Weltcupspitzenfeld und sorgte außerdem für die beste heimische Männer-Platzierung überhaupt.

Kolb fehlten einen Monat nach einem Ellbogenbruch mit 2,4 Sekunden Rückstand auf den britischen Sieger Matt Walker nur neun Zehntel auf einen Podestplatz. "Das ist so eine Erleichterung, ein Wahnsinn. Ich bin einfach nur happy", jubelte Kolb nach seinem Coup auf der nach Regenfällen der vergangenen Tage nur noch teilweise aufgeweichten Asitz-Strecke. Dass er nach einem Trainingsmissgeschick und Technikproblemen im Vorfeld ohne Druck und betont locker ins Rennen gegangen sei, habe sich voll ausgezahlt.

Am Sonntag stehen im Pinzgau noch die Cross-Country-Rennen mit den österreichischen Podestplatzanwärterinnen Laura Stigger und Mona Mitterwallner auf dem Programm.

(Quelle: APA)

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