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45 Verletzte: Relegation zwischen Mannheim und Uerdingen nach Raketenwürfe abgebrochen

Rauchbomben, Raketen, Böllerschüsse - bei Ausschreitungen rund um das Relegations-Rückspiel um den Aufstieg in die dritte deutsche Fußball-Bundesliga zwischen Waldhof Mannheim und dem KFC Uerdingen sind am Sonntag 45 Menschen verletzt worden, darunter sechs Polizisten. Es habe zehn Festnahmen gegeben, teilte die Polizei mit.

Das Spiel in Mannheim war nach 82 Minuten beim Stand von 2:1 für Uerdingen abgebrochen worden. Uerdingen hatte schon das Hinspiel 1:0 gewonnen.

Mannheimer Fans sorgen für Spielabbruch

Über die endgültige Spielwertung entscheidet das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Beobachter gehen davon aus, dass die Entscheidung zugunsten Uerdingens ausfallen wird, da Mannheimer Anhänger für die Ausschreitungen verantwortlich waren.

Raketenwürfe auf Fußballplatz

Grund für den Abbruch waren Rauchbomben, Raketen und Böllerschüsse auf den Tribünen des Mannheimer Carl-Benz-Stadions. Schiedsrichter Patrick Ittrich unterbrach das Spiel und wartete zunächst einige Minuten auf dem Feld. Weil immer wieder neue Knallkörper von Mannheimer Anhängern gezündet wurden, beorderte Ittrich die Spieler nach 89 Minuten in die Kabinen. Als nach der Rückkehr wieder Raketen kamen, brach Ittrich die Partie ab. Die Polizei berichtet von zehn Festnahmen und 45 verletzte Menschen.

(APA)

(Quelle: S24)

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